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Exkursionen 2006 - Mittwoch Drucken E-Mail
Beitragsinhalt
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag

Nr.

Teilnehmerzahl

Datum

Kurztitel

Sa/G2

10

Samstag
16.09.2006
08:00-17:00

Schendlegg

Leitung

Robert Walter ( Geoschule )

Ausrüstung / Hinweise

Untertagebefahrung , generell : gute Kondition, Trittsicherheit, Erfahrung im Befahren von historischen Grubengebäuden.
Grubenausrüstung, Helm ,Geleucht , feste Schuhe oder Gummistiefel Proviant mitnehmen!

Titel

Eisen / Kupferkiesbergbau Schendlegg

Thema

Die Lagerstätte Schendlegg befindet sich in der Grauwackenzone, einem schmalen Streifen von Gesteinen aus dem Paläozoikum. Es ist die stratigraphisch tiefste Lagerstätte des Bereiches - auf 32 m Saigerhöhe aufgeschlossene, 8 bis 10 m mächtige Sideritlagen ( 40 bis 50 Grad NW fallend ), Kupferkies in Putzen und Nestern aber auch in bis zu 0,5 m mächtigen Lagen und Fahlerz in ca. 15 cm dicken Lagen. Dieser mehr als 500 Jahre alte Bergbau war im Gegensatz zu den anderen Hirschwanger-Revieren noch im 20. Jh. sporadisch in Betrieb. 1924 wurden 13.176 Ctr. Kupfer produziert ! 1993 wurde der Bergbau behördlicherseits heimgesagt und der Grundbesitzer (Gemeinde Wien) hat die offenen Stollen zugeschoben. Heute erfolgt der Einstieg und Ausstieg zur Befahrung des Grubengebäudes durch einen engen ca. 7 m tiefen Schacht. Die Stollen - Antoni -, Schmitten -, Prayer -, Großauerstollen u.s.w. - sind durch ein etwa 30 m tiefes Gesenk verbunden. - eine anspruchsvolle Befahrung !

Route

Der Bergbau ist etwa 6 km von Payerbach entfernt. Das „Schendlegg“ ist ein bewaldeter Rücken zwischen Großau und Kleinau am Fuß der Rax. Die Zufahrt erfolgt mit PKW’s . Vom Autoabstellplatz erfolgt der Aufstieg zum Bergbau (Einstiegsschacht) vorerst auf einer Forststraße, anschließend durch den Wald. Dauer ca. 40 min. Bei Ein – und Ausstieg enge Schachtbefahrung , Untertage einige steile Passagen ! Die Ganztagesexkursion beinhaltet eine ausführliche Befahrung.

 

Zeit : 08:00 bis 17:00 Uhr ( incl. Fahrt )

Treff: Parkplatz - Tagungshotel Hübner

Literatur / Internet

Hackenberg : Bergbau im Semmeringgebiet
Geologische Bundesanstalt : Band 24 , Archiv für Lagerstättenforschung



Nr.

Teilnehmerzahl

Datum

Kurztitel

Sa/G3

20

Samstag
16.09.2006 09:00-17:00

Knappenbg.,Kaiserbr.

Leitung

Geoschule Payerbach

Ausrüstung / Hinweise

Obertage / Untertagebefahrung , bei Halbtag – und Ganztagexkursion: Wanderbekleidung , feste Schuhe, für UT – Grubenbekleidung, Helm, Geleucht. Bei Ganztagexkursion wird Mittagessen organisiert.

Titel

Eisen / Kupferkiesbergbau Knappenberg

Thema

Knappenberg
Die geologisch-stratigraphische Position ist Kalkalpenbasis. Der Eisenbergbau am Südostfuß der Rax hatte seinen Schwerpunkt um Reichenau, Edlach und Hirschwang. Zwischen den Revieren Schendlegg und Hirschwang liegen die Baue des Reviers Knappenberg im Gipfelbereich des Berges und ziehen sich bis in die Kleinau hinunter. Von den drei parallelen Erzzonen in diesem Bereich sind sie am zweiten Erzzug angelegt.Die Erze waren stark kieshaltig – sulfidreich (in erster Linie Kupferkiese). Die Mächtigkeit der Erzmittel betrug bis zu 76 m. Urgeschichtlicher Kupferbergbau ist nachgewiesen. Der mittelalterliche Eisenbergbau wurde durch Stift Neuberg intensiviert. Nach mehreren Besitzwechseln kam es 1903 zur Stilllegung. Bis 1939 wurde von der Payerbacher Eisengewerkschaft ohne Erfolg immer wieder bemustert. Von Ost nach West gibt es die Revierteile Hirschwang, hier sind der Untere-Baptist – und der Hl.-Kreuz- Stollen offen (Vorsicht Absturzgefahr). Im Hauptrevier ist nur mehr der Breuner-Stollen teilweise befahrbar (Verbruchgefahr).. Halden, Schurfröschen, über 250 tw.große Pingen, Flossofen in Edlach, Bruderladenhaus und ein Huthaus liegen am Weg des obertägigen Teiles der geplanten Exkursion.
 

 

Kaiserbrunn
Die extrem starke Zunahme der Stadtbevölkerung von Wien und die bis dato hohe Sterblichkeit an Typhus waren die Auslöser, dass 1865 vom Gemeinderat ein „Gutachten über das technische Elaborat zur Hereinleitung des Kaiserbrunnens und anderer Quellen im Höllental“ am Fuße der Rax in Auftrag gegeben wurde. Aber erst 1889 wurde die Fassung der Höllentalquellen fertiggestellt und im Winter 1892 /93 , nach der Vollendung der Stollenstrecke vom Großen Höllental zum Kaiserbrunnen, konnte die Einleitung in den Kaiserbrunnen erfolgen. Es waren ca. 24 mil. Eimer ( 1,395 mil.Liter ) pro Tag. Bergbauliche Tätigkeit hatte maßgeblichen Anteil an der Vollendung dieses Projektes. Im Museum Kaiserbrunn ist die Geschichte eindrucksvoll dokumentiert. 

Route

Knappenberg ist etwa 6 km von Payerbach entfernt. Die Anfahrt mit PKW’s bis zum Autoabstellplatz erfolgt im „Konvoi“. Danach Rundwanderung und Befahrung der offenen Stollen. Für Interessierte gibt es auf den Halden Fundmöglichkeiten für Malachit, Azurit und Glaskopf.
Kaiserbrunn ist etwa 9 km von Payerbach entfernt. Die Anfahrt erfolgt mit PKW’s  über Reichenau - Hirschwang bis zum Zielort. Danach Museumsbesuch, Befahrung und Rundwanderung. (Quellfassung der Wiener- Hochquellenwasserleitung , siehe Do/H6 )

 
Zeit : 08:30 bis 17:00 Uhr ( incl. Fahrt )
Treff : Parkplatz - Tagungshotel Hübner

Literatur / Internet

Knappenberg
Hackenberg : Bergbau im Semmeringgebiet
Geologische Bundesanstalt : Band 24 , Archiv für Lagerstättenforschung

Kaiserbrunn
Magistrat der Stadt Wien , Abtlg. 31 – Wasserwerke : Die I. Wiener Hochquellenwasserleitung Hackenberg : Bergbau im Semmeringgebiet

 

 

Nr.

Teilnehmerzahl

Datum

Kurztitel

Sa/G4

30

Samstag
16.09.2006 08:00-17:00

Pitten u. Seegrotte

Leitung

Erik Nowak

Ausrüstung / Hinweise

OT und UT - Befahrung, Alle Objekte sind ohne Schwierigkeiten zu befahren.

Ausrüstung: Wanderbekleidung und feste Schuhe, Mitnahme von Helm und Geleucht. Es ist keine Mittagsrast eingeplant, Essen mitnehmen.

 

Kosten: Eintrittspreise pro Person 14.- € ( Museum Ternitz 2.- , Seegrotte 5,50 , Hermannshöhle 3.- Pitten/Spende 2,50 ) . Bus kosten in Ausarbeitung !

Titel

Stahlstadtmuseum Ternitz, ehem. Gipsbergbau „SEEGROTTE“, Eisenbergbau PITTEN, HERMANNSHÖHLE

Thema

Das Stahlstadtmuseum in Ternitz
Siehe Exkursionsbeschreibung Sa/G04

 

Seegrotte Hinterbrühl ( ehem. Gipsabbau )
Siehe Exkursionsbeschreibung Sa/G04

 

Der Eisenabbau in Pitten
Siehe Exkursionsbeschreibung Mi/H 04

 

Die Hermannshöhle bei Kirchberg am Wechsel
Siehe Exkursionsbeschreibung Mi/H 04

Route

Die Ganztagesexkursion G 04 am Samstag erfolgt mit Bus über Gloggnitz – Ternitz - Autobahn A 2 Ri./ Wien – Wr.Neudorf, Abfahrt – Mödling - Hinterbrühl / Seegrotte. Retour über Autobahn A 2 - Knoten Seebenstein nach Pitten – Kirchberg am Wechsel (Hermannnshöhle). Die Retourfahrt geht über Ottertal, Raach und Gloggnitz zurück nach Payerbach

 

Zeit : 08:00 bis 17:00 Uhr ( incl. Fahrt )

Treff : Parkplatz - Tagungshotel Hübner

Literatur / Internet

Seegrotte : Literatur vor Ort
Pitten : Archiv für Lagerstättenforschung , 2003 Band 24 Geologische Bundesanstalt
Hermannshöhle : Band 50 der wissenschaftlichen Beihefte zur Zeitschrift „Die Höhle“



Nr.

Teilnehmerzahl

Datum

Kurztitel

Sa/G9

10

Samstag
16.09.2006
07:30-17:00

Stüblbau
(vormals: Brandberg u. Frein)

Leitung

Christian Auer & Matthias Wimmer

Ausrüstung / Hinweise

Anspruchsvolle Exkursion ! Gute Kondition erforderlich (Kriechstrecken!)
Neben Wanderausrüstung ist für die Untertagebefahrungen Grubenausrüstung: Helm, Geleucht und Gummistiefel erforderlich. Mittagsrast ist nicht eingeplant, Essen mitnehmen

Titel

Golderzbergbau Stüblbau

Thema

Die Lagerstätte Brandberg befindet sich in der Grauwackenschieferzone. Vorherrschend ist eine gangförmige,völlig zu Limonit umgewandelte Eisen-Karbonat Vererzung in phyllitischen Gesteinen. Es ist ein sehr alter Bergbau der vor mehr als 100 Jahren bereits eingestellt worden ist. Da es fast keine Halden gibt , wurde das Taubmaterial wahrscheinlich in dem relativ großen und verzweigten Grubengebäude gleich als Versatz verwendet.Teile der Grube sind inzwischen zu Bruch gegangen. Eine Befahrung ist daher gefährlich.

 

 

Die Exkursion "Frein" ist noch fraglich 

Route

Ein genauer Zeitplan und Routenplan wird in Absprache mit dem Exkursionsleiter an die Teilnehmer ausgegeben!


Zeit: 07:30 pünktliche Abfahrt wg. langer Anfahrt!
Treff : Parkplatz - Tagungshotel Hübner ; Fahrgemeinschaften

Literatur / Internet

Brandberg:
Montanuniversität Leoben / Abtlg. Sammlung : Schrifttum 124, 142
Heinz Weninger, Christian Weise Verlag München : Mineralfundstellen Band 5 , Stmk u. Ktn

 

Nr.

Teilnehmerzahl

Datum

Kurztitel

Sa/G13

30

Samstag
16.09.2006
07:30-17:00

Semmeringbahn, Museum

Leitung

Tourismusverband ÖBB

Ausrüstung / Hinweise

Obertage - Wanderbekleidung , feste Schuhe. Kosten : 8.- € / Person (Umfang wie oben , inclusive Histor. Postamt Küb)

Titel

Das Weltkulturerbe Semmeringbahn, Museum

Thema

Das Erlebnis „Weltkulturerbe Semmeringbahn“ beginnt mit der Abfahrt vom Bahnhof Payerbach. Am Bahnhof Semmering angekommen, haben die Besucher die Möglichkeit sich über die Bahn und die umgebende Landschaft anhand eines Videofilmes und Exponaten zu informieren. Vom Bahnhof Semmering führt der Wanderweg entlang des Bahnkörpers vorerst bis zur Station Wolfsbergkogel. Schon kurz danach erreichen Sie die Aussichtswarte am Doppelreiterkogel mit dem großartigen Panoramablick auf den interessantesten Teil des Gesamtbauwerkes . Von hier beobachten Sie den Zug auf seiner Fahrt von Klamm durch den „Blauen Einschnitt“, den Weinzettelwand-Tunnel mit seinen Galerien und den Weinzettel-Feld-Tunnel zum Bahnhof Breitenstein, dann durch den Krausl-Tunnel, den kleinsten Tunnel der gesamten Semmeringbahn, über die Krausl-Klause und nach dem Tunnel durch die Pollereswand, danach die Fahrt über das wohl imposanteste Bauwerk der Ghegabahn - über das Viadukt „Kalte Rinne“. Weiter führt der markierte Weg zu jener Stelle , wo die Aufnahme für den alten 20- Schillingschein entstand. Dann geht es zur Fleischmannbrücke und über den „Rotenberg“ entlang der Bahntrasse mit herrlichem Ausblick auf Breitenstein und die Strecke Klamm. Auf der oberen Adlitzgrabenstraße, vorbei am Eisernen Kreuz führt der Weg nach Breitenstein. Bei der Halbtageswanderung führt der Weg ab der „20-Schilling Aussicht“ wieder retour zum Bahnhof Semmering, von wo die Rückfahrt angetreten wird.

Route

Abfahrt ab Bahnhof Payerbach : 08:09 Uhr
Ankunft an Bahnhof Semmering : 08:37 Uhr

Besichtigung Bahnhof : ca. 1 Stunde , Wanderung : ca. 3 Stunden
Pause : im Gasthof „Blunzenwirt“ in Breitenstein – ist für 30 Personen Essen reserv.
Weiterfahrt : Abfahrt Bahnhof Breitenstein : 15:26 Uhr
Ankunft Bahnhof Küb : 15:44 Uhr
Fußweg zum und Besichtigung des „Historischen Postamt Küb“ : bis 17:oo Uhr
Rückweg nach Payerbach : auf romantischem Waldweg ( ca. 30 min ) , oder mit Zug ab Bahnhof Küb 17:22 Uhr, Ank. Payerb. 17:27

Zeit: 07:30
Treffpunkt: Parkplatz Tagungshotel Hübner
Kosten: 8,-- €

Literatur / Internet

Prof. Ing. J. Pap : Weltkulturerbe Semmeringbahn
http://de.wikipedia.org/wiki/Semmeringbahn



 

OT: Übertage
UT: Untertage



Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 24. Januar 2007 )
 
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