9. INTERNATIONALER BERGBAU-WORKSHOP
(Montanhistorik-Workshop)
Payerbach/Reichenau N.Ö. 13.09. - 16.09.2006
Exkursionsplan
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Nr.
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Teilnehmerzahl
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Datum
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Kurztitel
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Mi/H1
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25
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Mittwoch
13.09.2006
13:30-18:00
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Grillenberg
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Leitung
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Robert Walter (Geoschule Payerbach)
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Ausrüstung / Hinweise
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Untertagebefahrung, bei Halbtagexkursion : Wanderbekleidung, feste Schuhe, Helm und Geleucht.
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Titel
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Eisensteinbergbau Grillenberg (identisch mit Do/H1)
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Thema
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Die Lagerstätte Grillenberg befindet sich in der sogenannten Grauwackenzone, einem schmalen Streifen von Gesteinen aus dem Paläozoikum. Im Bereich des Bergbaues sind dies vor allem Sedimentgesteine. Das Hauptmineral des Grillenberger Erzes war Siderit (Spateisenstein) mit einem Eisengehalt von bis zu 55 %.
Die älteste nachgewiesene Bergbautätigkeit fand ca. 2000 v. Chr. statt ( Cu-Schmelzofen am Fuß des Grillenberges ). Der Eisenerzabbau ist, im 10. Jh. begonnen, jedoch bis in die Neuzeit nicht immer intensiv betrieben worden. 1791 wurde der „Maria-Schutz-Stollen“angeschlagen.1840 -1845 wurde der unterste Einbau, der „Ferrostollen“, zur Lagerstrecke vorgetrieben. Der Bergbau wechselte öfters den Besitzer und wurde1901 aufgegeben. Während des 1.und 2. Weltkrieges wurde der Betrieb wieder aufgenommen, aber im Zug des Einmarsches der Roten Armee entgültig eingestellt.
Vom Mundloch aus fährt der Besucher über die tiefste Förderstrecke ein und gelangt nach 300 m eindrucksvollem Fußmarsch zum Füllort. Ein Rundgang führt vorbei an abgesoffenen Gesenken zum Tiefbau, ein Aufstieg über stufige Bereiche führt zu den älteren Abbauen. Über den Erbstollen wird die Grube wieder verlassen. Vom umfangreichen Grubengebäude ( ca. 4 km ) ist ein Teil für den Schaubetrieb zugängig gemacht worden, der „nicht geführte“ Teil steht für wissenschaftliche Arbeiten ( Kartierungen etc.) zur Verfügung (Ganztagführung Fr/G1).
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Route
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Der Bergbau liegt nahe bei Payerbach. Die ausgeschilderte Zufahrt erfolgt vom Ortsteil Werning aus
( Abzweigung nach Osten ) bis zum Hochspeicher – Fahrzeit ca., 15 min . Über einen ansteigenden Forstweg erreicht man nach 10 min das Mundloch des Erbstollens.
Die Befahrung umfasst bei der Halbtagesexkursion den Schaubereich
Zeit : 13:30 bis 18:00 (incl. Fahrt)
Treff : Parkplatz - Tagungshotel Hübner
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Literatur / Internet
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Hackenberg : Bergbau im Semmeringgebiet
Geologische Bundesanstalt : Band 24 , Archiv für Lagerstättenforschung
http://www.whelnwein.at/payerbach/bergwerk/
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Nr.
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Teilnehmerzahl
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Datum
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Kurztitel
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Mi/H3
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20
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Mittwoch
13.09.2006
13:30-18:00
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Knappenberg
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Leitung
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Geoschule Payerbach
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Ausrüstung / Hinweise
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Obertage / Untertagebefahrung , bei Halbtag – und Ganztagexkursion: Wanderbekleidung , feste Schuhe, für UT – Grubenbekleidung, Helm, Geleucht.
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Titel
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Eisen / Kupferkiesbergbau Knappenberg
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Thema
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Die geologisch-stratigraphische Position ist Kalkalpenbasis. Der Eisenbergbau am Südostfuß der Rax
hatte seinen Schwerpunkt um Reichenau, Edlach und Hirschwang. Zwischen den Revieren Schendlegg
und Hirschwang liegen die Baue des Reviers Knappenberg im Gipfelbereich des Berges und ziehen sich
bis in die Kleinau hinunter. Von den drei parallelen Erzzonen in diesem Bereich sind sie am zweiten
Erzzug angelegt.Die Erze waren stark kieshaltig – sulfidreich (in erster Linie Kupferkiese). Die Mächtigkeit
der Erzmittel betrug bis zu 76 m.
Urgeschichtlicher Kupferbergbau ist nachgewiesen. Der mittelalterliche Eisenbergbau wurde durch Stift
Neuberg intensiviert. Nach mehreren Besitzwechseln kam es 1903 zur Stilllegung. Bis 1939 wurde von
der Payerbacher Eisengewerkschaft ohne Erfolg immer wieder bemustert.
Von Ost nach West gibt es die Revierteile Hirschwang, hier sind der Untere-Baptist – und der Hl.-Kreuz-
Stollen offen (Vorsicht Absturzgefahr). Im Hauptrevier ist nur mehr der Breuner-Stollen teilweise
befahrbar (Verbruchgefahr)..
Halden, Schurfröschen, über 250 tw.große Pingen, Flossofen in Edlach, Bruderladenhaus und ein
Huthaus liegen am Weg des obertägigen Teiles der geplanten Exkursion.
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Route
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Das Bergbaurevier ist etwa 6 km von Payerbach entfernt. Die Anfahrt mit PKW’s bis zum Autoabstellplatz erfolgt im „Konvoi“. Danach Rundwanderung und Befahrung der offenen Stollen. Für Interessierte gibt es
auf den Halden Fundmöglichkeiten für Malachit, Azurit und Glaskopf.
Die Halbtagesexkursion umfasst den Bereich Knappenberg
Zeit : 13:30 bis 18:00 (incl. Fahrt)
Treff : Parkplatz - Tagungshotel Hübner
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Literatur / Internet
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Hackenberg : Bergbau im Semmeringgebiet
Geologische Bundesanstalt : Band 24 , Archiv für Lagerstättenforschung
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Nr.
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Teilnehmerzahl
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Datum
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Kurztitel
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Mi/H4
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30
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Mittwoch
13.09.2006
13:30-18:00
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Pitten
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Leitung
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Erik Nowak
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Ausrüstung / Hinweise
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OT und UT - Befahrung ,
alle Objekte sind ohne Schwierigkeiten zu befahren.
Ausrüstung: Wanderbekleidung und feste Schuhe, Mitnahme von Helm und Geleucht.
Kosten: Eintrittspreise pro Person 5,50 € (Pitten/Spende 2.50 , Hermannshöhle 3,00)
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Titel
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Eisenbergbau PITTEN
und
Hermannshöhle
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Thema
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Verfasst von Erik NOWAK, Wien
Der Eisenabbau in Pitten,
nach Unterlagen der Fam. OSWALD aus Pitten.
Im südlichsten Teil Niederösterreichs, am Rande der sogenannten “Buckligen Welt“, liegt im Tal der Pitten der kleine gleichnamige Ort, der von einer Burg gekrönt wird. In der näheren und ferneren Umgebung finden sich Eisen, Kohle, Kupfer, Silber usw.
Im 18. Jahrhundert, unter dem Grafengeschlecht der Hoyos, begann man am Pittenberg nach Eisen zu schürfen. Den ersten Stollen, den sogenannten Josefi-Stollen, schlug man am Fuße des sogenannten Schlossberges an. Um 1789 kam es dann zur Errichtung einer Eisenschmelze, die das gewonnene Erz gleich vor Ort verhüttete. Wegen seiner Reinheit und des hohen Mangangehaltes war das erzeugte Eisen sehr rasch begehrt.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam es zu einem Besitzerwechsel, die einzelnen Betriebe wurden zum “Berg-, Schmelz- und Hammerwerk“ zusammengefasst, was zur Folge hatte, dass die Roheisenerzeugung auf 300 – 400 Zentner Eisen pro Woche gesteigert werden konnte. Die angeschlossene Gießerei produzierte daraus Brückenteile, Öfen und vieles mehr. Die anfallende Schlacke lagerte man zwischen dem Pittenfluss und dem Schlossberg (im Ort!) ab.
Mitte des 19. Jahrhunderts übernahm eine aus Lilienfeld (NÖ) stammende Gewerkefamilie die Betriebe. In der Folge ging das Roh- und Gusseisen nach Lilienfeld zum dortigen Walzwerk der Eigentümer.
Der größte Teil der Arbeiter stammte natürlich aus der Umgebung, jedoch eine beträchtliche Zahl von Bergmännern kam aus dem Braunkohlenrevier Brennberg bei Sopron (Ödenburg), Ungarn. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts kam es zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Es wird von Klagen berichtet, dass Gelder aus der Bruderlade in den Betrieb geflossen seien und den Arbeitern der Lohn vorenthalten wurde. Dazu kam noch ein Streit mit den Ortsbewohnern, die gegen die aufgeschüttete Schlacke mobil machten. Schließlich kam es zu einem Ausgleichsverfahren, die Gewerken zogen sich nach Lilienfeld zurück.
1866 ersteigerte ein Wr. Neustädter Lokomotivfabrikant gemeinsam mit einem Kompagnon das Pittner Berg- und Hüttenwerk. Durch Investitionen kam es zur Betriebserweiterung und zur Modernisierung der Grubenanlagen - Einsatz einer Dampfmaschine. In diese Zeit fällt auch die erstmalige Anlage eines Tiefbaues im Pittener Revier, bis dahin gab es kaum Tiefbaue in den Gruben.
Nach einer kurzen Blütezeit, mit mehr als 100 Beschäftigten, kam es wegen ausländischer Konkurrenz zu einem erneuten Rückschlag. Mit Beginn des Jahres 1879 standen alle Räder still, der Hochofen wurde ausgeblasen.
Ein in Pitten ansässiger Kupfer- und Messinghersteller übernahm die Konkursmasse. Interessanterweise hatte bereits damals der sicher nicht einladende Eisengewinnungs- und Verarbeitungsort ein Heilbad für Sommergäste - über heiße Schlacke wurde Wasser geführt. Dieses wurde nun modernisiert und auch der
Hüttenbetrieb kam wieder in Schwung. Neben der Gusseisenerzeugung gab es auch eine Ziegelerzeugung aus der anfallenden Schlacke.
In den Wirren nach dem 1. Weltkrieg war zeitweise die Gemeinde Pitten Eigentümerin, die Geschichte des Standortes in dieser Zeit spiegelte die damalige wirtschaftliche Situation Österreichs wider.
Während des 2. Weltkrieges versuchte die “Oberschlesische Hüttenwerke-AG“ Gleiwitz, Tschechien, kurzzeitig mit modernen Mitteln den daniederliegenden Bergbau zu reaktivieren. Geringer Ertrag und das Kriegsende zwangen zum Verkauf, wiederum an die Gemeinde Pitten.
Aus der nachfolgenden Zeit stammte die Altlast der Grube, die erst um die Jahrtausendwende, nach Einsatz großer Geldmittel, entsorgt werden konnte. Riesige Mengen an Sprengkapseln und Sprengstoff waren in den Stollen gelagert worden, zusitzende Grubenwässer verschärften die Lage.
Außer dem sanierten Grubengebäude im Schlossberg, das nicht frei zugänglich ist, gibt es noch eine Reihe weiterer Grubenbauten rund um Pitten.
Die Hermannshöhle bei Kirchberg am Wechsel
Die an der orographisch rechten Talseite im sogenannten Eigenberg gelegene Hermannshöhle trägt die Katasternummer 2871/1 (Österr. Höhlenkataster). Die Höhle steht, nicht nur wegen ihrer Ausprägung, sondern auch aus Fledermaus-Schutzgründen, seit dem Jahre 1931 unter Schutz.
Die Hermannshöhle ist die größte Schauhöhle Niederösterreichs. Das Raumvolumen, das die Höhle im Berg einnimmt, kann mit einer Fläche, die etwa zwei Fußballfelder groß ist, und mit einer Höhe von rund 70 Metern angegeben werden. In diesem Raum sind weit über 4 km Ganglänge bekannt.
Nachweislich beginnt die Geschichte der Höhle damit, dass ein Hüterbub, der den Tauben nachstellt, in den damals unter dem Namen Teufelsloch bekannten Schacht stürzte. Seine Rettung stellt vermutlich die 1. Befahrung der Höhle dar. In den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts gab es Versuche diesen Schacht tiefer zu befahren. Alle Versuche scheiterten, bis es einem gewissen Hermann Steiger von Amstein, der in der Nähe als Burgverwalter tätig war, gelang, diesen Schacht zu bewältigen. In der Folge erforschte er die Höhle systematisch, kaufte sie und baute sie zur Führungshöhle aus. Sein Vorname ist der heutige Höhlenname.
Schon bald zwang Hermann Steiger Geldmangel zum Verkauf. Was nun folgte, ist eine wechselvolle Geschichte von Besitzerwechsel, Streit, Niedergang und Hochkunjunktur.
Bis 1940 war die Höhle zum größten Teil erforscht und da die Höhle unter Schutz stand, war auch kein Weiterforschen möglich. In den Wirren des Krieges gelang zwei ortsansässigen Buben eine sensationelle Neuentdeckung, die heute als Kyrlelabyrinth bezeichnet wird.
Trotz der Kriegswirren und der Gewalt zu Kriegsende, der Raum Semmering – Wechsel war ein erbittert umkämpfter Kriegsschauplatz, blieb die Höhle unversehrt. Nach Kriegsende drehte die Papst-Kiba-Filmgesellschaft den Film “Geheimnisvolle Tiefe“ in der Hermannshöhle – der Film wurde kein Kassenschlager. Um dem Filmteam den Zugang zu ermöglichen, wurde ein künstlicher Zugang zu dem neuentdeckten (und schönsten) Höhlenteil, dem Kyrlelabyrinth geschaffen.
Ende der sechziger Jahre war es wiedereinmal so weit, dass die Höhle verkauft werden sollte. Ein Konsortium Wiener Höhlenforscher fand sich und kaufte die Höhle. Der “Hermannshöhlen Erforschungs- und Erhaltungsverein“ ist heute noch ihr Besitzer.
Heute ist die Höhle Teil der österreichischen Fledermausforschung. An die 16 verschiedene Fledermausarten (darunter auch sehr seltene) nehmen jährlich in der Höhle ihr Winterquartier.
Zur Geologie ist zu sagen, dass die Höhle in einem schwach metamorphen Kalk (Kalkmarmor) mit einander schneidenden Kluftrichtungen angelegt ist. Der Eigenberg stellt mit einigen anderen Bereichen
in der Umgebung den Rest einer anisischen Sedimentationsschicht dar, die auf Hüllschiefer (Phylithe, Glimmerschiefer mit gelegentlichen Amphibolitheinschaltungen) und Grobgneis (Granitgneis) aufliegt.
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Route
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Der Bergbau bei Pitten ist etwa 35 km von Payerbach entfernt. Die Anfahrt erfolgt mit PKW’s im
„Konvoi“ über Gloggnitz – Autobahn S 6 Ri./ Wien – Knoten Seebenstein nach Pitten ( auf Wunsch kann ein Routenplan ausgegeben werden ). Nach der Befahrung ( falls es die Zeit erlaubt ) führt unser Weg über die Bundesstraße 54 nach Kirchberg am Wechsel zur Hermannshöhle.
Die Retourfahrt geht über Ottertal, Raach und Gloggnitz zurück nach Payerbach.
Zeit : 13:30 bis 18:00 (incl. Fahrt)
Treff : Parkplatz - Tagungshotel Hübner
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Literatur / Internet
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Pitten : Archiv für Lagerstättenforschung , 2003, Band 24, Geologische Bundesanstalt
Hermannshöhle : Literatur vor Ort,Band 50 der wissenschaftlichen Beihefte zur Zeitschrift
„Die Höhle“
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Nr.
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Teilnehmerzahl
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Datum
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Kurztitel
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Mi/H11
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15
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Mittwoch
13.09.2006
13:00-18:00
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Oberdorf
(vormals: Breitenau)
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Leitung
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Werner Ploder
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Ausrüstung / Hinweise
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Ober / Untertage - volle Ausrüstung: Helm, Geleucht, Stiefel
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Titel
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Magnesitbergbau Oberdorf
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Thema
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Die Lagerstätte Breitenau liegt als einzige Spatmagnesit-Großlagerstätte der Steiermark außerhalb der Grauwackenzone am nördlichen Rand des Grazer Paläozoikums. Die Genese des Breitenauer Magnesites
ist noch nicht geklärt. Neuere Erkenntnisse besagen eine Magnesitbildung durch direkte Ausfällung von
Mg Karbonat im Meerwasser unter speziellem Milieu und bei Vorliegen von speziellen Faziesbereichen
wie z.B. Flachmeeren oder Lagunärbildungen. Es wird also eine sedimentäre Entstehung der Magnesite
zugleich mit den umgebenden Nebengesteinen vermutet. Die Schichtfolge in der die Magnesitlagerstätte
auftritt führt ,obwohl noch nicht geklärt ,zu der Annahme einer altersmäßigen Zuordnung in das Karbon.
Der Magnesit wurde im Zuge von Kartierungsarbeiten in den 50er Jahren des vorigen Jhd. entdeckt.
Der Abbau begann1890 /91 . 1906 wurde weiter aufgeschlossen, die Hütte ausgebaut. 1912 betrug die
Rohmagnesitförderung über 50 000 t . Der 1. Weltkrieg, die Zwischenkriegszeit und der 2. Weltkrieg
bescherten eine wechselhafte Entwicklung. Erst 1949 konnte ein schönes Förderergebnis von 64 000 t
erzielt werden. Im Durchschnitt der letzten Jahre stellt Breitenau ca. 40 % der österr. Magnesitförderung.
Der Großteil der Förderung stammt aus dem untertägigen Bergbau , in welchem als Abbauverfahren
ein Kammerbau mit Versatz betrieben wird.
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Route
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Der Bergbau ist ca. 80 km von Payerbach entfernt. Die Anfahrt erfolgt mit PKW’s über Gloggnitz – Autobahn S 6 , Ri. Süden weiter über Mürzzuschlag – bis Bruck a.d. Mur. Ab von der Autobahn, am nördl. Ortssende von Bruck Richtg. Tragöß. Nach 16 km erreicht man Oberdorf
Die Halbtagsexkursion am Mittwoch muß aus Zeitgründen pünktlich um 13:00 Uhr gestartet werden !
Treff : Parkplatz - Tagungshotel Hübner
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Literatur / Internet
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Die Eisenblüte – Fachzeitschrift f. österreichische Mineraliensammler : Jahrgang 4 / 1983 , Nr. 10
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Nr.
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Teilnehmerzahl
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Datum
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Kurztitel
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Do/H1
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25
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Donnerstag
14.09.2006
13:30-18:00
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Grillenberg
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Leitung
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Robert Walter (Geoschule Payerbach)
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Ausrüstung / Hinweise
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Untertagebefahrung, bei Halbtagexkursion : Wanderbekleidung, feste Schuhe, Helm und Geleucht.
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Titel
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Eisensteinbergbau Grillenberg (identisch mit Mi/H1)
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Thema
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Die Lagerstätte Grillenberg befindet sich in der sogenannten Grauwackenzone, einem schmalen Streifen von Gesteinen aus dem Paläozoikum. Im Bereich des Bergbaues sind dies vor allem Sedimentgesteine. Das Hauptmineral des Grillenberger Erzes war Siderit (Spateisenstein) mit einem Eisengehalt von bis zu 55 %.
Die älteste nachgewiesene Bergbautätigkeit fand ca. 2000 v. Chr. statt ( Cu-Schmelzofen am Fuß des Grillenberges ). Der Eisenerzabbau ist, im 10. Jh. begonnen, jedoch bis in die Neuzeit nicht immer intensiv betrieben worden. 1791 wurde der „Maria-Schutz-Stollen“angeschlagen.1840 -1845 wurde der unterste Einbau, der „Ferrostollen“, zur Lagerstrecke vorgetrieben. Der Bergbau wechselte öfters den Besitzer und wurde1901 aufgegeben. Während des 1.und 2. Weltkrieges wurde der Betrieb wieder aufgenommen, aber im Zug des Einmarsches der Roten Armee entgültig eingestellt.
Vom Mundloch aus fährt der Besucher über die tiefste Förderstrecke ein und gelangt nach 300 m eindrucksvollem Fußmarsch zum Füllort. Ein Rundgang führt vorbei an abgesoffenen Gesenken zum Tiefbau, ein Aufstieg über stufige Bereiche führt zu den älteren Abbauen. Über den Erbstollen wird die Grube wieder verlassen. Vom umfangreichen Grubengebäude ( ca. 4 km ) ist ein Teil für den Schaubetrieb zugängig gemacht worden, der „nicht geführte“ Teil steht für wissenschaftliche Arbeiten ( Kartierungen etc.) zur Verfügung (Ganztagführung Fr/G1).
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Route
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Der Bergbau liegt nahe bei Payerbach. Die ausgeschilderte Zufahrt erfolgt vom Ortsteil Werning aus
( Abzweigung nach Osten ) bis zum Hochspeicher – Fahrzeit ca., 15 min . Über einen ansteigenden Forstweg erreicht man nach 10 min das Mundloch des Erbstollens.
Die Befahrung umfasst bei der Halbtagesexkursion den Schaubereich
Zeit : 13:30 bis 18:00 (incl. Fahrt)
Treff : Parkplatz - Tagungshotel Hübner
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Literatur / Internet
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Hackenberg : Bergbau im Semmeringgebiet
Geologische Bundesanstalt : Band 24 , Archiv für Lagerstättenforschung
http://www.whelnwein.at/payerbach/bergwerk/
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Nr.
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Teilnehmerzahl
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Datum
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Kurztitel
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Do/H2
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8
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Donnerstag
14.09.2006
13:00-18:00
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Schendlegg
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Leitung
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Robert Walter ( Geoschule )
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Ausrüstung / Hinweise
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Untertagebefahrung , generell : gute Kondition, Trittsicherheit, Erfahrung im Befahren von historischen
Grubengebäuden.
Grubenausrüstung, Helm ,Geleucht , feste Schuhe
oder Gummistiefel
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Titel
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Eisen / Kupferkiesbergbau Schendlegg
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Thema
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Die Lagerstätte Schendlegg befindet sich in der Grauwackenzone, einem schmalen Streifen von Gesteinen aus dem Paläozoikum. Es ist die stratigraphisch tiefste Lagerstätte des Bereiches - auf 32 m Saigerhöhe aufgeschlossene, 8 bis 10 m mächtige Sideritlagen ( 40 bis 50 Grad NW fallend ), Kupferkies in Putzen und Nestern aber auch in bis zu 0,5 m mächtigen Lagen und Fahlerz in ca. 15 cm dicken Lagen.
Dieser mehr als 500 Jahre alte Bergbau war im Gegensatz zu den anderen Hirschwanger-Revieren noch im 20. Jh. sporadisch in Betrieb. 1924 wurden 13.176 Ctr. Kupfer produziert ! 1993 wurde der Bergbau behördlicherseits heimgesagt und der Grundbesitzer (Gemeinde Wien) hat die offenen Stollen zugeschoben.
Heute erfolgt der Einstieg und Ausstieg zur Befahrung des Grubengebäudes durch einen engen ca. 7 m tiefen Schacht. Die Stollen - Antoni -, Schmitten -, Prayer -, Großauerstollen u.s.w. - sind durch ein etwa 30 m tiefes Gesenk verbunden. - eine anspruchsvolle Befahrung !
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Route
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Der Bergbau ist etwa 6 km von Payerbach entfernt. Das „Schendlegg“ ist ein bewaldeter Rücken zwischen Großau und Kleinau am Fuß der Rax. Die Zufahrt erfolgt mit PKW’s . Vom Autoabstellplatz erfolgt der Aufstieg zum Bergbau (Einstiegsschacht) vorerst auf einer Forststraße, anschließend durch den Wald. Dauer ca. 40 min. Bei Ein – und Ausstieg enge Schachtbefahrung , Untertage einige steile Passagen !
Die Befahrung umfasst bei der Halbtagesexkursion nur einen Teilbereich
Zeit : 13:00 bis 18:00 (incl.Fahrt)
Treff: Parkplatz - Tagungshotel Hübner
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Literatur / Internet
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Hackenberg : Bergbau im Semmeringgebiet
Geologische Bundesanstalt : Band 24 , Archiv für Lagerstättenforschung
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Nr.
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Teilnehmerzahl
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Datum
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Kurztitel
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Do/H5
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35
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Donnerstag
14.09.2006
13:30-18:00
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Seegrotte u. Museum
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Leitung
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Erik Nowak
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Ausrüstung / Hinweise
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OT und UT - Befahrung,
Alle Objekte sind ohne Schwierigkeiten zu befahren.
Ausrüstung: Wanderbekleidung und feste Schuhe
Kosten: Eintrittspreise pro Person 7.50 € ( Museum Ternitz 2.- , Seegrotte 5,50 € )
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Titel
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ehemaliger Gipsbergbau SEEGROTTE, Stahlstadtmuseum Ternitz
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Thema
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Verfasst von Erik NOWAK, Wien
Das Stahlstadtmuseum in Ternitz
Die Ternitzer Stahlindustrie war für die Bewohner des gesamten Schwarzatales von entscheidender Bedeutung.
Tausende
Menschen fanden bis zur Schließung der Hüttenbetriebe (1986) Arbeit und
soziale Sicherheit. Grund genug für die Stadtgemeinde Ternitz, die
Geschichte der Schoeller - Bleckmann - Stahlwerke, welche untrennbar
mit der Geschichte der Stadt und der Region verbunden ist, für kommende
Generationen im neuen Stahlstadtmuseum zu dokumentieren.
Der
museale Weg führt von der historisch Stahlerzeugung zu den heutigen
Finalbetrieben. Modernste Präsentationsmittel, so z.B. eine 4 m² große
Multimediastation, in Verbindung mit alten Fotos, Plänen, Modellen,
sowie Arbeits- und Ausrüstungsgegenständen, lassen den Besucher die
Arbeitswelt von Gestern erleben.
Seegrotte Hinterbrühl ( ehem. Gipsabbau )
In
einem der schönsten Teile NÖ, der Hinterbrühl gelegen, ist die
sogenannte Seegrotte ein Tourismusmagnet ersten Ranges. Unzählige
Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft und Politik liebten und
lieben diese Landschaft, Franz Schubert setzte ihr ein Denkmal in dem
Lied von der Forelle.
Um die Mitte des 19. Jahrhunderts wollte
der damalige Grundbesitzer einen Brunnen abteufen und stieß dabei in
geringer Tiefe auf Gips. In der Folge entstand ein Schacht mit
ausgedehntem Grubengebäude. Der anstehende Gips ist unrein, sodass er
nur als Düngemittel verwendet werden konnte.
Geologisch betrachtet kam es im Oberperm neben der kontinentalen Fazies
zur Ausbildung einer feinklastisch-salinaren Fazies, die unter dem
Begriff Haselgebirge zusammengefasst wird. Es handelt sich bei diesen
Ablagerungen um die wichtigsten Steinsalz-, Gips- und Anhydritvorkommen
der Alpen.
Das
Alpine Salinar erstreckt sich innerhalb der Nördlichen Kalkalpen vom
Karwendelgebirge bis nahe Wien, jedoch nicht als geschlossener Zug,
sondern in Form einzelner Aufbrüche. Dabei tritt der Gips immer wieder,
zum Teil abbauwürdig, von Markt Schellenberg in Bayern bis zum
nordöstlichsten Punkt der Hinterbrühl, auf. Heute noch wird Gips
südlich von Wien aktiv unter Tage, im nicht weit von der Hinterbrühl
gelegenen Preinsfeld bei Heiligenkreuz, abgebaut.
Zeitweilig waren in der Grube Hinterbrühl bis zu 80 Bergleute mit der
Förderung beschäftigt. Jahrzehntelang ging alles gut, 1912 jedoch fuhr
man auf der untersten Sohle den Wassersack einer Quelle an. Der
Wassereinbruch war so gewaltig, dass in kürzester Zeit weite Bereiche
des Grubengebäudes überflutet waren. Dieser Schicksalsschlag alleine
war es nicht, der den Grubeneigentümer damals zur Aufgabe veranlasste,
schon zuvor ging der Absatz an Gips zu Düngerzwecken zurück. Schuld
daran war der auf den Markt drängende Kunstdünger.
Die
Idee, den Gips zur Schwefelerzeugung zu nutzen, musste fallen gelassen
werden, da die Qualität nicht gegeben war. Auch der Versuch einer
großangelegt Champignonzucht scheiterte. Erst zu Beginn der dreißiger
Jahre fand man einen sinnvollen Zeck – die Errichtung einer Schaugrube.
Gemeinsam mit dem Besitzer baute der Landesverein für Höhlenkunde die
trockenen Grubenteile touristisch aus, wobei die Bootsfahrt auf dem
größten unterirdischen See Europas die Attraktion schlechthin wurde.
Auch heute noch ist die Fahrt auf dem über 6 000 m2 großen See der
Höhepunkt der Führungen. Gegen Kriegsende musste der Führungsbetrieb
eingestellt werden, da die Grube beschlagnahmt wurde. Die deutsche
Rüstungsindustrie litt damals schwer unter den alliierten
Luftangriffen. Überall wo rüstungswichtige Betriebe angesiedelt waren,
baute man Bunker, um “ungestört“ weiter arbeiten zu können, oder
lagerte, wie im Falle des Grubengebäudes Hinterbrühl, eine ganze
Produktionsstraße aus. Die Flugzeugwerke Heinkel bauten die Grube zum
Rüstungsbetrieb für den Düsenjäger He 162 aus. Die riesigen Hallen
waren geradezu ideal, der See wurde ausgepumpt und die Grube trocken
gehalten. An die 2000 Menschen arbeiteten hier. Als letzter Akt dieser
makabren Besonderheit wurde die Grube teilweise durch Sprengungen
zerstört. Nach dem Krieg mussten zunächst mühevoll die Schäden
beseitigt werden, bevor der Führungsbetrieb wieder aufgenommen werden
konnte.
Das
Grubengebäude wurde auch auf Film gebannt. In Anlehnung an Alexandre
Dumas entstand ein historisches Abenteuer über die Musketiere. Von
dieser Episode zeugen einige ausgestellte Filmrequisiten wie z.B. die
goldene Barke des “Oberbösewichtes“. Traurige Schlagzeilen machte die
Grube, als 2003 ein Boot kenterte und mehrere Besucher im nur rund 1,5
m tiefen Wasser tragisch ertranken.
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Route
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Die „Seegrotte“ ist etwa 87 km von Payerbach entfernt. Die Anfahrt erfolgt mit PKW’s
über Gloggnitz – Ternitz - Autobahn A2 Ri./ Wien – Wr.Neudorf , Abfahrt – Mödling – Hinterbrühl / Seegrotte. Rückfahrt gleiche Route – Payerbach
Zeit : 13:30 bis 18:00 (incl. Fahrt)
Treff : Parkplatz - Tagungshotel Hübner
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Literatur / Internet
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Nr.
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Teilnehmerzahl
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Datum
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Kurztitel
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Do/H6
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30
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Donnerstag
14.09.2006
13:30-18:00
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Kaiserbrunn
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Leitung
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Robert Walter & Gemeinde Wien
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Ausrüstung / Hinweise
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Obertage / Untertagebefahrung
Ausrüstung: Wanderbekleidung, feste Schuhe
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Titel
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QUELLFASSUNGEN der 1. Wr.Hochquellen-Wasserleitung, Museum KAISERBRUNN
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Thema
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Die extrem starke Zunahme der Stadtbevölkerung von Wien und die bis dato hohe Sterblichkeit an Typhus
waren die Auslöser, dass 1865 vom Gemeinderat ein „Gutachten über das technische Elaborat zur
Hereinleitung des Kaiserbrunnens und anderer Quellen im Höllental“ am Fuße der Rax in Auftrag gegeben
wurde. Aber erst 1889 wurde die Fassung der Höllentalquellen fertiggestellt und im Winter 1892 /93 ,
nach der Vollendung der Stollenstrecke vom Großen Höllental zum Kaiserbrunnen, konnte die Einleitung
in den Kaiserbrunnen erfolgen. Es waren ca. 24 mil. Eimer ( 1,395 mil.Liter ) pro Tag.
Bergbauliche Tätigkeit hatte maßgeblichen Anteil an der Vollendung dieses Projektes. Im Museum
Kaiserbrunn ist die Geschichte eindrucksvoll dokumentiert.
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Route
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Kaiserbrunn ist etwa 9 km von Payerbach entfernt. Die Anfahrt erfolgt mit PKW’s über Reichenau - Hirschwang bis zum Zielort. Danach Museumsbesuch, Befahrung und Rundwanderung . Die Führung erfolgt durch Personal der Gemeinde Wien.
Halbtagesexkursion H 06
Zeit : 13:30 bis 18:00 (incl. Fahrt)
Treff : Parkplatz - Tagungshotel Hübner
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Literatur / Internet
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Magistrat der Stadt Wien , Abtlg. 31 – Wasserwerke : Die I. Wiener Hochquellenwasserleitung
Hackenberg : Bergbau im Semmeringgebiet
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Nr.
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Teilnehmerzahl
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Datum
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Kurztitel
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Do/H13
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30
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Donnerstag
14.09.2006
13:30-18:00
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Semmeringbahn
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Leitung
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Tourismusverband ÖBB
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Ausrüstung / Hinweise
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Obertage - Wanderbekleidung , feste Schuhe. Kosten : 5.- € / Person (geführte Zugfahrt m.Erklärung, geführte Wanderung)
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Titel
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Das Weltkulturerbe Semmeringbahn, Museum
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Thema
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Das Erlebnis „Weltkulturerbe Semmeringbahn“ beginnt mit der Abfahrt vom Bahnhof Payerbach.
Am Bahnhof Semmering angekommen, haben die Besucher die Möglichkeit sich über die Bahn und
die umgebende Landschaft anhand eines Videofilmes und Exponaten zu informieren.
Vom Bahnhof Semmering führt der Wanderweg entlang des Bahnkörpers vorerst bis zur Station
Wolfsbergkogel. Schon kurz danach erreichen Sie die Aussichtswarte am Doppelreiterkogel mit dem
großartigen Panoramablick auf den interessantesten Teil des Gesamtbauwerkes . Von hier beobachten
Sie den Zug auf seiner Fahrt von Klamm durch den „Blauen Einschnitt“, den Weinzettelwand-Tunnel
mit seinen Galerien und den Weinzettel-Feld-Tunnel zum Bahnhof Breitenstein, dann durch den
Krausl-Tunnel, den kleinsten Tunnel der gesamten Semmeringbahn, über die Krausl-Klause und nach
dem Tunnel durch die Pollereswand, danach die Fahrt über das wohl imposanteste Bauwerk der
Ghegabahn - über das Viadukt „Kalte Rinne“. Weiter führt der markierte Weg zu jener Stelle , wo die
Aufnahme für den alten 20- Schillingschein entstand. Dann geht es zur Fleischmannbrücke und über
den „Rotenberg“ entlang der Bahntrasse mit herrlichem Ausblick auf Breitenstein und die Strecke
Klamm. Auf der oberen Adlitzgrabenstraße, vorbei am Eisernen Kreuz führt der Weg nach Breitenstein.
Bei der Halbtageswanderung führt der Weg ab der „20-Schilling Aussicht“ wieder retour zum
Bahnhof Semmering, von wo die Rückfahrt angetreten wird.
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Route
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Abfahrt ab Bahnhof Payerbach : 14:09 Uhr
Ankunft an Bahnhof Semmering : 14:37 Uhr
Besichtigung Bahnhof : ca. 1 Stunde , Wanderung : ca. 1 ½ Stunden
Rückfahrt ab Bahnhof Semmering : 17:22 Uhr
Ankunft an Bahnhof Payerbach : 17:53 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Tagungshotel Hübner, 13:30
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Literatur / Internet
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Prof. Ing. J. Pap : Weltkulturerbe Semmeringbahn
http://de.wikipedia.org/wiki/Semmeringbahn
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Nr.
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Teilnehmerzahl
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Datum
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Kurztitel
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Fr/G1
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8
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Freitag
15.09.2006
08:30-17:00
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Grillenberg
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Leitung
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Robert Walter (Geoschule Payerbach)
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Ausrüstung / Hinweise
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Untertagebefahrung
Gute
Kondition, Trittsicherheit, Erfahrung im Befahren von histor. Grubengebäuden. Volle Grubenausrüstung,
empfehlenswert Gummistiefel !
Proviant mitnehmen !
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Titel
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Eisensteinbergbau Grillenberg
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Thema
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Die Lagerstätte Grillenberg befindet sich in der sogenannten Grauwackenzone, einem schmalen Streifen von Gesteinen aus dem Paläozoikum. Im Bereich des Bergbaues sind dies vor allem Sedimentgesteine. Das Hauptmineral des Grillenberger Erzes war Siderit (Spateisenstein) mit einem Eisengehalt von bis zu 55 %.
Die älteste nachgewiesene Bergbautätigkeit fand ca. 2000 v. Chr. statt ( Cu-Schmelzofen am Fuß des Grillenberges ). Der Eisenerzabbau ist, im 10. Jh. begonnen, jedoch bis in die Neuzeit nicht immer intensiv betrieben worden. 1791 wurde der „Maria-Schutz-Stollen“angeschlagen.1840 -1845 wurde der unterste Einbau, der „Ferrostollen“, zur Lagerstrecke vorgetrieben. Der Bergbau wechselte öfters den Besitzer und wurde1901 aufgegeben. Während des 1.und 2. Weltkrieges wurde der Betrieb wieder aufgenommen, aber im Zug des Einmarsches der Roten Armee entgültig eingestellt.
Vom Mundloch aus fährt der Besucher über die tiefste Förderstrecke ein und gelangt nach 300 m eindrucksvollem Fußmarsch zum Füllort. Ein Rundgang führt vorbei an abgesoffenen Gesenken zum Tiefbau, ein Aufstieg über stufige Bereiche führt zu den älteren Abbauen. Über den Erbstollen wird die Grube wieder verlassen. Vom umfangreichen Grubengebäude ( ca. 4 km ) ist ein Teil für den Schaubetrieb zugängig gemacht worden, der „nicht geführte“ Teil steht für wissenschaftliche Arbeiten ( Kartierungen etc.) zur Verfügung (Ganztagführung).
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Route
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Der Bergbau liegt nahe bei Payerbach. Die ausgeschilderte Zufahrt erfolgt vom Ortsteil Werning aus
( Abzweigung nach Osten ) bis zum Hochspeicher – Fahrzeit ca., 15 min . Über einen ansteigenden Forstweg erreicht man nach 10 min das Mundloch des Erbstollens.
Die Befahrung umfasst den Schaubereich und bei der Ganztagsexkursion zusätzlich die Befahrung außerhalb des Schaubereiches
Zeit :
08:30 bis 17:00 Uhr ( incl. Fahrt )
Treff : Parkplatz - Tagungshotel Hübner
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Literatur / Internet
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Hackenberg : Bergbau im Semmeringgebiet
Geologische Bundesanstalt : Band 24 , Archiv für Lagerstättenforschung
http://www.whelnwein.at/payerbach/bergwerk/
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Nr.
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Teilnehmerzahl
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Datum
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Kurztitel
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Fr/G8
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20
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Freitag
15.09.2006
08:00-17:00
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Arzberg u. Schleifsteinbgb.
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Leitung
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Erik Nowak
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Ausrüstung / Hinweise
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OT und UT - Befahrung , Der Schleifsteinbergbau bei Waldbach ist nicht ungefährlich zu befahren – körperliche Kondition und bergmännische Erfahrung ist Voraussetzung! Entfernung vom „P“ bis zum Bergbau ca. 30 min Fußmarsch.
Ausrüstung: Wanderbekleidung und feste Schuhe, Grubenausrüstung, Helm und Geleucht, Mittagsrast ist nicht eingeplant, Essen mitnehmen
Kosten: Bus: 15,-- €
(Abrechnung der effektiven Kosten nach dem Workshop)
Eintritt:
Ausrüstung: Wanderbekleidung und feste Schuhe, Grubenausrüstung, Helm und Geleucht, Mittagsrast ist nicht eingeplant, Essen mitnehmen
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Titel
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Blei - / Zink Bergbau ARZBERG SCHLEIFSTEINABBAU bei Waldbach Bergbaumuseum Enzenreith
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Thema
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Verfasst von Erik NOWAK, Wien
Die Lehr- und Schaugrube Arzberg, Steiermark
Die im typischen Grazer Bergland gelegene Grube ist ein Musterbeispiel für eine moderne Lehr- und Schaugrube. In der Region wurde seit alters her Blei und Silber (Ag-hältiger Galenit) abgebaut, worauf auch der Name Arzberg hindeutet.
Dem Schaubergwerk angeschlossen ist ein kleines Museum, in dem neben bäuerlichen und bürgerlichen Gebrauchsgegenständen, auch eine eigene Abteilung mit Exponaten des ehemaligen regionalen Bergbaues zu sehen ist.
Das Grazer Bergland gehört geologisch zum Grazer Paläozoikum, einer altpaläozoischen oberostalpinen Deckeneinheit mit ausgeprägtem Faltenbau, das auf kristallinem Untergrund aufliegt. Im oberen Silur waren in dieser Einheit drei Fazieszonen ausgebildet: die Rannachfazies im Süden, daran anschließend die Hochlantschfazies und im Norden die Lafnitzdorffazies. An der Wende Silur/Devon brach zwischen den beiden südlichen Faziesbereichen das Becken der Tonschieferfazies ein. Durch dieses Rifting kam es im Beckenbereich zu einem ausgedehnten basischen Vulkanismus (Black Smokers), der auch die Ursache für die Vererzung darstellte. Durch Druckentlastung und rasche Abkühlung der hydrothermalen Lösungen kam es zu einer Metallschlammbildung. Da es in den von Hochzonen umgebenen Becken kaum eine Wasserzirkulation gab, wurden die von den Hydrothermen angelieferten Schwermetalle nicht weiter verteilt. Der metallhältige Schlamm verfestigte sich, durch Druck und Temperatur kam es zur Metamorphose und zur Bildung des Erzlagers. Orogenetische Vorgänge führten schließlich zu den heutigen geologischen Gegebenheiten.
Für die Lagerstätte charakteristisch sind die Gesteinsabfolgen, in denen die Vererzungen eingelagert liegen. Sie werden als Arzberg-Schichten bezeichnet. Diese wurden mit den darunterliegenden Passailer-Schichten zur Passailer Gruppe zusammengefasst.
Die Lagerstätte setzt sich vom Liegenden zum Hangenden aus Chloritschiefern (Tuffe, Tuffite, Metabasalte), Serizitschiefern, Karbonatschiefern und Schwarzschiefern zusammen. In dieser Gesteinsabfolge liegt die Erzparagenese. Die Anreicherung ist heute nicht mehr abbauwürdig, stellte aber von 1242 (erstmals als „Aerzeperch“ erwähnt) bis 1927 (endgültige Heimsagung) eine wichtige Einnahmequelle für die Region dar. Im Nebengestein tritt untergeordnet Pyrit, Chalkopyrit und Siderit auf.
Die Mineralisation zeigt zwei Vererzungen, im Liegendlager sulfidische Vererzung (Fahlerz, Pb & Spuren von Cu) und im Hangenden sulfatische (Schwerspat mit Spuren von Pb-Glanz). Nach letzten Erkenntnissen handelt es sich um zwei getrennte Lager, die nur teilweise aneinander grenzen, da eine gleichzeitige Bildung von Sulfat und Sulfid nicht möglich ist. Sulfide bilden sich im reduzierten Milieu
des Beckeninneren (euxenischen Millieu), während Baryt unter den oxidierten Bedingungen des Beckenrandes ausgefällt wurde. Für die Erzlagerstätte war besonders die Beckenfazies wichtig.
In früherer Zeit war der Silbergehalt des Ag-hältigen Galenit sehr geschätzt. Die Silbertrennung aus dem Galenit hatte den Vorteil, dass dadurch das Blei rein wurde - seine Sprödheit verlor.
Der Schleifstein / Mühlsteinabbau im Raum St. Jakob im Walde – Waldbach, Steiermark
Die Herstellung von Mühlsteinen geht auf eine Jahrtausende alte Erfahrung zurück. Waren die ersten Werkzeuge zum Aufschließen und Zerkleinern des Kornes Reibsteine oder primitive Mörser, wurde mit zunehmender Technisierung Wind- bzw. Wasserkraft eingesetzt, um einen rotierenden Stein auf einem feststehenden Stein zu bewegen.
Nun eignet sich nicht jedes Gestein für Mahlzwecke. Sehr feinkörniges oder auf der anderen Seite ein grob poröses oder grobklastisches Material ist genauso wenig geeignet wie ein zu hartes oder zu weiches Gestein. So waren früher neben hartem Gestein mit scharfrandigen Höhlungen, wie Mühlsteinquarz oder Mühlsteinlava, auch poröse Gesteine mit harten Körnern in weicher Matrix begehrt, da auch diese scharf bleibende Mahlflächen garantieren. Die letztgenannten Gesteine wurden gerne zur Vermahlung von feuchtem Getreide genommen.
In der Oststeiermark tritt zwischen dem Pfaffensattel im Norden und Wenigzell im Süden ein Zug von Permoskyth-Quarziten auf, der als Semmering-Quarzit bezeichnet wird. Das ist der Sammelname für eine Reihe feinkörniger Quarzite, metamorpher Quarzkonglomerate, Quarzbrekzien und Arkosen. Eine besondere Abart davon ist der vergruste Quarzit, der in bis zu 10 m mächtigen Lagen auftritt und dessen Genese verschieden gedeutet wird.
Im Gefolge von vergrustem Quarzit treten besonders im Liegenden mittelkörnige Quarzbrekzien und Konglomerate auf, die im 19. Jahrhundert einen gesuchten Rohstoff für die Mühlsteinerzeugung darstellten. Besonders im Raum Wenigzell, Waldbach und St. Jakob im Walde tritt dieses Gestein zutage. Alte Flurnamen wie etwa “Mühlstein-Leiten“ weisen auf die Bedeutung hin. Das Gestein wurde gerne wegen seiner Härte zum Vermahlen von Roggen und Hafer genommen.
Die Gewinnung erfolgte sowohl ober- als auch untertage. Wer in diesem Gebiet mit wachem Auge geht, der findet zahlreiche Zeugnisse des ehemaligen Mühlsteinabbaues.
Der im Zuge der Exkursionen besuchte Mühlsteinabbau ist untertägig und zeigt sehr schön die Abbaumethode anhand von Ausbruchstellen, halbfertigen und missglückten Mühlsteinen. Auch die Intensität, mit der nach dem begehrten Gestein gesucht wurde (riesige Hallen und lange Vortriebe) ist beeindruckend.
Das Bergbau- u. Heimatmuseum in Enzenreith
Die vor ca. 15 Millionen Jahren unter dem heutigen Ortsteil Hart gebildete Braunkohlenlagerstätte wurde von 1840 mit Unterbrechungen bis 1949 abgebaut. Aber nicht nur Kohle, auch andere Rohstoffe wurden im Semmeringgebiet gewonnen.
Im Museum wird nicht nur die Geschichte des Harter Bergbaues mit seinem schrecklichen Grubenunglück von 1924 gezeigt, sondern auch andere Bergbaue, wie z.B. der Gips- und Schwerspatabbau der Region. In einer umfangreichen bzw. durch einzigartige Objekte gekrönten Ausstellung ist nicht nur die regionale Bergbaugeschichte sondern auch der Bürger-, Bauern- und Handwerksstand der vergangenen Zeit dokumentiert. Eine umfangreiche mineralogische Sammlung, mit dem Schwerpunkt auf der regionalen Mineralogie rundet den Exponatumfang ab. Für die jüngsten Museumsbesucher ist im Keller ein Erlebnisbergwerk vorhanden.
Die erste Idee zu einem derartigen Museum stammte aus dem Jahre 1981. Nachdem das ehemalige Gasthaus “Schrammelwirt“ am gleichnamigen Teich gelegen, für das Projekt zur Verfügung stand, konnte mit der Umgestaltung bzw. Aufstellung der Exponate begonnen werden. Im Dezember 1986 fand die Eröffnung statt. Das Museum wird heute von gleichnamigen Verein ehrenamtlich betrieben.
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Route
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Die Ganztagsexkursion G 08 am Freitag erfolgt per Bus.
Das erste Ziel, Arzberg, ist ca. 107 km von Payerbach entfernt. Die Route führt über Gloggnitz – Schnellstraße S 6 , Ri. Süden – Mürzzuschlag -
bis Bruck. Weiter die S 35 bis Frohnleithen und auf der L 64 bis Arzberg. Die Weiterfahrt erfolgt über
Weiz und Birkfeld nach Waldbach.Anschließend über Feistritzsattel, Enzenreith zurück nach Payerbach.
Zeit : 08:00 bis ca. 17:00 Uhr ( incl. Fahrt ).
Treff : Parkplatz - Tagungshotel Hübner
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Literatur / Internet
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Geologische Bundesanstalt : Archiv für Lagerstättenforschung
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Nr.
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Teilnehmerzahl
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Datum
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Kurztitel
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Fr/G10
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45
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Freitag
15.09.2006
07:30-17:00
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Erzberg u. Vordernberg
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Leitung
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Guido Wostry
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Ausrüstung / Hinweise
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OT und UT - Befahrung,
Es gibt keine besonderen Anforderungen. Kosten für Bus: 15,-- € und Führungen: 15,-- €.
Ausrüstung: Wanderbekleidung und feste Schuhe, Grubenausrüstung: Helm, Geleucht. Mittagsrast ist eingeplant
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Titel
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Erzberg u. Vordernberg
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Thema
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Der ERZBERG ist wohl eine der berühmtesten Eisenlagerstätten. Wohl mehr als 2000 Jahre Bergbau,
Kultur und Technik haben das Gesicht des Berges geprägt – ein Zeitzeuge ! Die Enstehungsgeschichte
des Erzberges von der Alpenfaltung bis zu seinem heutigen Erscheinungsbild wird im Rahmen der
Befahrung audiovisuell ausführlich dargestellt. Auch die Abbaumethoden aus den verschiedenen Epochen
werden eindrucksvoll nahe gebracht. Über 40 km Stollen durchziehen den Berg auf 7 Sohlen. Die Befahrung
erfolgt zum Teil mit der Grubenbahn. Ein umgebauter 860 PS starker Schwerlastkraftwagen „Hauly I und II“
bringt uns zum Tagbaubetrieb.
Teil 2 der Exkursion beinhaltet den Besuch von „Radwerk IV“ in Vordernberg. Es stellt die größte eisen-
geschichtliche Sehenswürdigkeit entlang der „Eisenstraße“ zwischen Leoben und Steyr dar. Es ist der einzige
noch voll ausgestattete Holzkohlenhochofen Österreichs, bei dem ein Wasserrad das Gebläse für die
Verbrennungsluft antreibt. Ursprünglich befanden sich 14 Radwerke in Vordernberg. 1846 wurde an Stelle
dieser alten Anlagen in einem monumentalen, klassizistischen Stil im Zentrum des Ortes das Radwerk IV errichtet. 1911 stillgelegt, ist es infolge seiner eisengeschichtlichen Bedeutung schon 1928 unter Denkmalschutz gestellt worden und nach Instandsetzungsarbeiten, im Jahre 1959 als Museum zugängig gemacht worden. Nicht nur die Arbeitsgeräte und Fördereinrichtungen , sondern auch die Dimensionen
sind beeindruckend , so auch das große Wasserrad und der Holzkohlenaufzug ,die in Betrieb vorgeführt werden.
In eigenen Dokumentationsbereichen gibt es ausführliche Informationsmöglichkeiten.
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Route
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Die Ganztagsexkursion G 10 am Freitag erfolgt per Bus.
Das erste Ziel, der Erzberg, ist ca. 110 km von Payerbach entfernt. Die Route führt über Gloggnitz – Autobahn S 6 , Ri. Süden – Mürzzuschlag -
bis Leoben. Weiter die L 115 bis zum Erzberg. Die Weiterfahrt erfolgt retour nach Vordernberg.
Anschließend erfolgt die Heimfahrt nach Payerbach.
Zeit: 08:00 bis ca. 17:00 Uhr ( incl. Fahrt ).
Treff: Parkplatz - Tagungshotel Hübner
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Literatur / Internet
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Geologische Bundesanstalt : Archiv für Lagerstättenforschung
und vor Ort
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Nr.
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Teilnehmerzahl
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Datum
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Kurztitel
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Fr/G12
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15
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Freitag
15.09.2006
07:30-18:00
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Hüttenberg u. Waldenstein
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Leitung
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Matth. Wimmer & Brigitte Cech
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Ausrüstung / Hinweise
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Ober / Untertagebefahrung
Für Waldenstein ist Grubenausrüstung inclusive Sicherheitsstiefel, Helm und Geleucht erforderlich.
Für Hüttenberg genügt Wanderausrüstung. Mittagsrast ist vorgesehen.
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Titel
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Montanhist. Ausgrabungen in
HÜTTENBERG und Eisenglimmerbergbau WALDENSTEIN
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Thema
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Der Eisenglimmerbergbau Waldenstein befindet sich im Bereich des Koralmkristallins – Glimmerschiefer
und Gneise sind durchzogen von Marmorlagen und Amphiboliten. Der Eisenspat ist im wesentlichen
metasomatisch an die Marmorlagen gebunden, ebenso der Hämatit.
Die Anfänge des Bergbaues sind nicht belegt. Erst ab dem 14. Jh. gibt es Aufzeichnungen über den
Bergbau und eisenverarbeitende Betriebe im Umfeld von Waldenstein. Von den vielen Bauen wird heute
nur mehr der Eisenglimmerbergbau bei Schloß Waldenstein betrieben. Es wird eine Eisenglanzlinse abgebaut, die so locker und feinschuppig aufgebaut ist, dass sich dieses Mineral durch Feinmahlen
vorzüglich als Pigment für Rostschutzfarben eignet. Interessantes Grubengebäude!
Ein lohnendes Ziel sind die montanhistorischen Grabungen im Bereich Hüttenberg / Knappenberg.
Die neuesten Erkenntnisse können hier mit Hilfe der Exkursionsteilnehmer ( Ab – und Zudecken des Grabungsbereiches ) , erläutert von Fr. Dr. Brigitte Cech , konsumiert werden. Hochinteressant ist auch ein im Jahr 2004 ausgegrabener römischer Eisenschmelzofen. Im Bergbaumuseum gibt es eine
Ausstellung über die archäologischen Ausgrabungen und eine sehenswerte Mineralienschau –
hauptsächlich Exponate vom Hüttenberger Erzberg. Der Vortrag von Fr. Dr. Cech am Donnerstag
rundet das Bild dieser informationsreichen Exkursion ab
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Route
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Waldenstein / Ktn. ist ca. 220 km von Payerbach entfernt und von dort sind es noch 40 km bis Hüttenberg. Die Route führt von Payerbach zur Südautobahn A 2 (Knoten Seebenstein) und dann Ri. Süden über Graz bis zur Abfahrt Bad St.Leonhard / Ktn. Über Twimberg nach Waldenstein sind es dann nur mehr 5 km. Die Weiterfahrt nach Hüttenberg erfolgt über Bad St.Leonhard und der L 91 nach Hüttenberg (ca. 40 km).
Zeit : 07:30 bis ca18:00 Uhr ( incl. Fahrt )
Treff : Parkplatz - Tagungshotel Hübner; Bildung von Fahrgemeinschaften
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Literatur / Internet
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Alfred Pichler : Bergbau in Ostkärnten
Dr. Brigitte Cech : Info betreffend Publikationen
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Nr.
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Teilnehmerzahl
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Datum
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Kurztitel
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Sa/G2
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10
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Samstag
16.09.2006
08:00-17:00
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Schendlegg
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Leitung
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Robert Walter ( Geoschule )
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Ausrüstung / Hinweise
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Untertagebefahrung , generell : gute Kondition, Trittsicherheit, Erfahrung im Befahren von historischen
Grubengebäuden.
Grubenausrüstung, Helm ,Geleucht , feste Schuhe oder Gummistiefel Proviant mitnehmen!
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Titel
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Eisen / Kupferkiesbergbau Schendlegg
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Thema
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Die Lagerstätte Schendlegg befindet sich in der Grauwackenzone, einem schmalen Streifen von Gesteinen aus dem Paläozoikum. Es ist die stratigraphisch tiefste Lagerstätte des Bereiches - auf 32 m Saigerhöhe aufgeschlossene, 8 bis 10 m mächtige Sideritlagen ( 40 bis 50 Grad NW fallend ), Kupferkies in Putzen und Nestern aber auch in bis zu 0,5 m mächtigen Lagen und Fahlerz in ca. 15 cm dicken Lagen.
Dieser mehr als 500 Jahre alte Bergbau war im Gegensatz zu den anderen Hirschwanger-Revieren noch im 20. Jh. sporadisch in Betrieb. 1924 wurden 13.176 Ctr. Kupfer produziert ! 1993 wurde der Bergbau behördlicherseits heimgesagt und der Grundbesitzer (Gemeinde Wien) hat die offenen Stollen zugeschoben.
Heute erfolgt der Einstieg und Ausstieg zur Befahrung des Grubengebäudes durch einen engen ca. 7 m tiefen Schacht. Die Stollen - Antoni -, Schmitten -, Prayer -, Großauerstollen u.s.w. - sind durch ein etwa 30 m tiefes Gesenk verbunden. - eine anspruchsvolle Befahrung !
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Route
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Der Bergbau ist etwa 6 km von Payerbach entfernt. Das „Schendlegg“ ist ein bewaldeter Rücken zwischen Großau und Kleinau am Fuß der Rax. Die Zufahrt erfolgt mit PKW’s . Vom Autoabstellplatz erfolgt der Aufstieg zum Bergbau (Einstiegsschacht) vorerst auf einer Forststraße, anschließend durch den Wald. Dauer ca. 40 min. Bei Ein – und Ausstieg enge Schachtbefahrung , Untertage einige steile Passagen !
Die Ganztagesexkursion beinhaltet eine ausführliche Befahrung.
Zeit : 08:00 bis 17:00 Uhr ( incl. Fahrt )
Treff: Parkplatz - Tagungshotel Hübner
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Literatur / Internet
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Hackenberg : Bergbau im Semmeringgebiet
Geologische Bundesanstalt : Band 24 , Archiv für Lagerstättenforschung
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Nr.
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Teilnehmerzahl
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Datum
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Kurztitel
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Sa/G3
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20
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Samstag
16.09.2006
09:00-17:00
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Knappenbg.,Kaiserbr.
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Leitung
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Geoschule Payerbach
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Ausrüstung / Hinweise
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Obertage / Untertagebefahrung , bei Halbtag – und Ganztagexkursion: Wanderbekleidung , feste Schuhe, für UT – Grubenbekleidung, Helm, Geleucht. Bei Ganztagexkursion wird Mittagessen organisiert.
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Titel
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Eisen / Kupferkiesbergbau Knappenberg
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Thema
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Knappenberg
Die geologisch-stratigraphische Position ist Kalkalpenbasis. Der Eisenbergbau am Südostfuß der Rax
hatte seinen Schwerpunkt um Reichenau, Edlach und Hirschwang. Zwischen den Revieren Schendlegg
und Hirschwang liegen die Baue des Reviers Knappenberg im Gipfelbereich des Berges und ziehen sich
bis in die Kleinau hinunter. Von den drei parallelen Erzzonen in diesem Bereich sind sie am zweiten
Erzzug angelegt.Die Erze waren stark kieshaltig – sulfidreich (in erster Linie Kupferkiese). Die Mächtigkeit
der Erzmittel betrug bis zu 76 m.
Urgeschichtlicher Kupferbergbau ist nachgewiesen. Der mittelalterliche Eisenbergbau wurde durch Stift
Neuberg intensiviert. Nach mehreren Besitzwechseln kam es 1903 zur Stilllegung. Bis 1939 wurde von
der Payerbacher Eisengewerkschaft ohne Erfolg immer wieder bemustert.
Von Ost nach West gibt es die Revierteile Hirschwang, hier sind der Untere-Baptist – und der Hl.-Kreuz-
Stollen offen (Vorsicht Absturzgefahr). Im Hauptrevier ist nur mehr der Breuner-Stollen teilweise
befahrbar (Verbruchgefahr)..
Halden, Schurfröschen, über 250 tw.große Pingen, Flossofen in Edlach, Bruderladenhaus und ein
Huthaus liegen am Weg des obertägigen Teiles der geplanten Exkursion.
Kaiserbrunn
Die extrem starke Zunahme der Stadtbevölkerung von Wien und die bis dato hohe Sterblichkeit an Typhus
waren die Auslöser, dass 1865 vom Gemeinderat ein „Gutachten über das technische Elaborat zur
Hereinleitung des Kaiserbrunnens und anderer Quellen im Höllental“ am Fuße der Rax in Auftrag gegeben
wurde. Aber erst 1889 wurde die Fassung der Höllentalquellen fertiggestellt und im Winter 1892 /93 ,
nach der Vollendung der Stollenstrecke vom Großen Höllental zum Kaiserbrunnen, konnte die Einleitung
in den Kaiserbrunnen erfolgen. Es waren ca. 24 mil. Eimer ( 1,395 mil.Liter ) pro Tag.
Bergbauliche Tätigkeit hatte maßgeblichen Anteil an der Vollendung dieses Projektes. Im Museum
Kaiserbrunn ist die Geschichte eindrucksvoll dokumentiert.
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Route
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Knappenberg ist etwa 6 km von Payerbach entfernt. Die Anfahrt mit PKW’s bis zum Autoabstellplatz erfolgt im „Konvoi“. Danach Rundwanderung und Befahrung der offenen Stollen. Für Interessierte gibt es
auf den Halden Fundmöglichkeiten für Malachit, Azurit und Glaskopf.
Kaiserbrunn ist etwa 9 km von Payerbach entfernt. Die Anfahrt erfolgt mit PKW’s über Reichenau - Hirschwang bis zum Zielort. Danach Museumsbesuch, Befahrung und Rundwanderung. (Quellfassung der Wiener-
Hochquellenwasserleitung , siehe Do/H6 )
Zeit : 08:30 bis 17:00 Uhr ( incl. Fahrt )
Treff : Parkplatz - Tagungshotel Hübner
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Literatur / Internet
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Knappenberg
Hackenberg : Bergbau im Semmeringgebiet
Geologische Bundesanstalt : Band 24 , Archiv für Lagerstättenforschung
Kaiserbrunn
Magistrat der Stadt Wien , Abtlg. 31 – Wasserwerke : Die I. Wiener Hochquellenwasserleitung
Hackenberg : Bergbau im Semmeringgebiet
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Nr.
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Teilnehmerzahl
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Datum
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Kurztitel
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Sa/G4
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30
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Samstag
16.09.2006
08:00-17:00
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Pitten u. Seegrotte
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Leitung
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Erik Nowak
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Ausrüstung / Hinweise
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OT und UT - Befahrung,
Alle Objekte sind ohne Schwierigkeiten zu befahren.
Ausrüstung: Wanderbekleidung und feste Schuhe, Mitnahme von Helm und Geleucht. Es ist keine Mittagsrast eingeplant, Essen mitnehmen.
Kosten: Eintrittspreise pro Person 14.- € ( Museum Ternitz 2.- , Seegrotte 5,50 , Hermannshöhle 3.-
Pitten/Spende 2,50 ) . Bus kosten in Ausarbeitung !
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Titel
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Stahlstadtmuseum Ternitz, ehem. Gipsbergbau „SEEGROTTE“, Eisenbergbau PITTEN, HERMANNSHÖHLE
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Thema
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Das Stahlstadtmuseum in Ternitz
Siehe Exkursionsbeschreibung Sa/G04
Seegrotte Hinterbrühl ( ehem. Gipsabbau )
Siehe Exkursionsbeschreibung Sa/G04
Der Eisenabbau in Pitten
Siehe Exkursionsbeschreibung Mi/H 04
Die Hermannshöhle bei Kirchberg am Wechsel
Siehe Exkursionsbeschreibung Mi/H 04
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Route
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Die Ganztagesexkursion G 04 am Samstag erfolgt mit Bus über Gloggnitz – Ternitz - Autobahn A 2 Ri./ Wien – Wr.Neudorf, Abfahrt – Mödling - Hinterbrühl / Seegrotte. Retour über Autobahn A 2 - Knoten Seebenstein nach Pitten – Kirchberg am Wechsel (Hermannnshöhle). Die Retourfahrt geht über Ottertal, Raach und Gloggnitz zurück nach Payerbach
Zeit : 08:00 bis 17:00 Uhr ( incl. Fahrt )
Treff : Parkplatz - Tagungshotel Hübner
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Literatur / Internet
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Seegrotte : Literatur vor Ort
Pitten : Archiv für Lagerstättenforschung , 2003 Band 24 Geologische Bundesanstalt
Hermannshöhle : Band 50 der wissenschaftlichen Beihefte zur Zeitschrift „Die Höhle“
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Nr.
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Teilnehmerzahl
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Datum
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Kurztitel
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Sa/G9
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10
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Samstag
16.09.2006
07:30-17:00
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Stüblbau
(vormals: Brandberg u. Frein)
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Leitung
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Christian Auer & Matthias Wimmer
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Ausrüstung / Hinweise
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Anspruchsvolle Exkursion ! Gute Kondition erforderlich (Kriechstrecken!)
Neben Wanderausrüstung ist für die Untertagebefahrungen Grubenausrüstung: Helm, Geleucht und Gummistiefel erforderlich. Mittagsrast ist nicht eingeplant, Essen mitnehmen
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Titel
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Golderzbergbau Stüblbau
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Thema
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Die Lagerstätte Brandberg befindet sich in der Grauwackenschieferzone. Vorherrschend ist eine gangförmige,völlig zu Limonit umgewandelte Eisen-Karbonat Vererzung in phyllitischen Gesteinen.
Es ist ein sehr alter Bergbau der vor mehr als 100 Jahren bereits eingestellt worden ist. Da es fast keine Halden gibt , wurde das Taubmaterial wahrscheinlich in dem relativ großen und verzweigten Grubengebäude gleich als Versatz verwendet.Teile der Grube sind inzwischen zu Bruch gegangen.
Eine Befahrung ist daher gefährlich.
Die Exkursion "Frein" ist noch fraglich
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Route
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Ein genauer Zeitplan und Routenplan wird in Absprache mit dem Exkursionsleiter an die Teilnehmer ausgegeben!
Zeit: 07:30 pünktliche Abfahrt wg. langer Anfahrt!
Treff : Parkplatz - Tagungshotel Hübner ; Fahrgemeinschaften
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Literatur / Internet
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Brandberg:
Montanuniversität Leoben / Abtlg. Sammlung : Schrifttum 124, 142
Heinz Weninger, Christian Weise Verlag München : Mineralfundstellen Band 5 , Stmk u. Ktn
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Nr.
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Teilnehmerzahl
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Datum
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Kurztitel
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Sa/G13
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30
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Samstag
16.09.2006
07:30-17:00
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Semmeringbahn, Museum
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Leitung
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Tourismusverband ÖBB
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Ausrüstung / Hinweise
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Obertage - Wanderbekleidung , feste Schuhe. Kosten : 8.- € / Person (Umfang wie oben , inclusive Histor. Postamt Küb)
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Titel
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Das Weltkulturerbe Semmeringbahn, Museum
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Thema
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Das Erlebnis „Weltkulturerbe Semmeringbahn“ beginnt mit der Abfahrt vom Bahnhof Payerbach.
Am Bahnhof Semmering angekommen, haben die Besucher die Möglichkeit sich über die Bahn und
die umgebende Landschaft anhand eines Videofilmes und Exponaten zu informieren.
Vom Bahnhof Semmering führt der Wanderweg entlang des Bahnkörpers vorerst bis zur Station
Wolfsbergkogel. Schon kurz danach erreichen Sie die Aussichtswarte am Doppelreiterkogel mit dem
großartigen Panoramablick auf den interessantesten Teil des Gesamtbauwerkes . Von hier beobachten
Sie den Zug auf seiner Fahrt von Klamm durch den „Blauen Einschnitt“, den Weinzettelwand-Tunnel
mit seinen Galerien und den Weinzettel-Feld-Tunnel zum Bahnhof Breitenstein, dann durch den
Krausl-Tunnel, den kleinsten Tunnel der gesamten Semmeringbahn, über die Krausl-Klause und nach
dem Tunnel durch die Pollereswand, danach die Fahrt über das wohl imposanteste Bauwerk der
Ghegabahn - über das Viadukt „Kalte Rinne“. Weiter führt der markierte Weg zu jener Stelle , wo die
Aufnahme für den alten 20- Schillingschein entstand. Dann geht es zur Fleischmannbrücke und über
den „Rotenberg“ entlang der Bahntrasse mit herrlichem Ausblick auf Breitenstein und die Strecke
Klamm. Auf der oberen Adlitzgrabenstraße, vorbei am Eisernen Kreuz führt der Weg nach Breitenstein.
Bei der Halbtageswanderung führt der Weg ab der „20-Schilling Aussicht“ wieder retour zum
Bahnhof Semmering, von wo die Rückfahrt angetreten wird.
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Route
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Abfahrt ab Bahnhof Payerbach : 08:09 Uhr
Ankunft an Bahnhof Semmering : 08:37 Uhr
Besichtigung Bahnhof : ca. 1 Stunde , Wanderung : ca. 3 Stunden
Pause : im Gasthof „Blunzenwirt“ in Breitenstein – ist für 30 Personen Essen reserv.
Weiterfahrt : Abfahrt Bahnhof Breitenstein : 15:26 Uhr
Ankunft Bahnhof Küb : 15:44 Uhr
Fußweg zum und Besichtigung des „Historischen Postamt Küb“ : bis 17:oo Uhr
Rückweg nach Payerbach : auf romantischem Waldweg ( ca. 30 min ) , oder mit Zug ab Bahnhof Küb 17:22 Uhr, Ank. Payerb. 17:27
Zeit: 07:30
Treffpunkt: Parkplatz Tagungshotel Hübner
Kosten: 8,-- €
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Literatur / Internet
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Prof. Ing. J. Pap : Weltkulturerbe Semmeringbahn
http://de.wikipedia.org/wiki/Semmeringbahn
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OT: Übertage
UT: Untertage
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