Workshop Texte 1998 - 2005

Workshop 2004 in Clausthal Zellerfeld

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Exkursionen

Die Vorträge des 7. Internationalen Bergbau-Workshops in Clausthal-Zellerfeld (D):

DatumReferent/Authoren
Titel
29.09.2004 Helmut RaddayDas montanhistorische Erbe der Region Harz.
Koordinierung von Forschung, musealer Umsetzung und touristischer Nutzung
29.09.2004 Dr. Klaus StedingkDie Erz- und Minerallagerstätten des Harzes
29.09.2004 Wolfgang LampeArbeitstechniken im historischen Harzer Bergbau -  ein technikgeschichtlicher Abriss
29.09.2004 Professor Matthias DöringWasser - Energiequelle des Oberharzer Bergbaus
29.09.2004 Dr. Friedrich BalckModelle als Hilfsmittel im frühen Harzer Berg- und Hüttenwesen
 
01.10.2004 Markus LiebermannErkunden, Sichern und Erschließen vertikaler Grubenbau am Beispiel des Altbergbaus im Beerberg bei Sankt Andreasberg
01.10.2004 Hans–Heinrich HillegeistDer Eisenerzbergbau und das Eisenhüttenwesen im Südharz - Neue Forschungsansätze und - ergebnisse
01.10.2004 Jürgen RuderDas ehenmalige Eisenerzbergwerk Friederike in Bündheim bei Bad Harzburg
01.10.2004 Dr. Michael KitzigPeilmethoden
01.10.2004 Jens KuglerMontanhistorische Reiseberichte -  Wichtige verstreute Quellen
01.10.2004 Prof. Joachim Dietrichs250 Jahre Harzer Mineralstufen erläutert an Urkunden und historischen Etiketten
 
02.10.2004 Klaus LewandowskiZum Ursprung der Erzbezeichnungen im Oberpinzgau
02.10.2004 Martin StraßburgerDer Bergbau im Schauinsland vom Mittelalter bis um 1800
02.10.2004 Dr. Wilfried LießmannDas slowakische Erzgebirge - Eindrücke einer montanhistorischen Studienreise
02.10.2004 Dr. Andreas KronzSilberbergbau, Mineralisation und Metallurgie im Moselgbiet
02.10.2004 Dr. Thomas KrassmannFahrkünste - Eine Harzer Idee geht um die Welt
02.10.2004 Horst–Volker HenschelLavahöhlen in Jordanien


Abendveranstaltungen:

DatumReferent/AuthorenTitel
30.09.2004?Film
01.10.2004 S. Adlung, M. Bürger, M. Pfefferkorn, T. WitzkeZeichen, Tafeln und Inschriften und Zeichnungen im Bergbau
01.10.2004 Roter BärFilme, Dias und Vorführungen

Wir sammeln noch Material und Bilder über alle Workshops.
Wer noch Bilder der  aus den vergangenen Jahren hat, kann sie gerne zur Verfügung stellen, um diese Seite mit Inhalten zu füllen.


 

Wir wollen versuche für alle Workshops eine Fotosammlung zu erstellen.

Wer noch gute Bilder der letzten sieben Worshops hat und sie zur Verfügung stellen möchte, kann sie an Björn Holm senden.

Bericht zum Internationalen Bergbau-Workshop 2003

Im Jahre 2003 feierte das Besucherbergwerk "Grube Wohlfahrt" sein 10-jähriges Bestehen. Wir haben dieses Ereignis zum Anlass genommen, den 6. internationalen Bergbau-Workshop im und um das Besucherbergwerk zu veranstalten. Mit 172 Teilnehmern war der Workshop ein "voller Erfolg", dem auch die regionale Presse die gebührende Aufmerksamkeit widmete.

Das Exkursionsgebiet erstreckte sich über den Großraum Eifel, der im Süden und Osten durch Mosel und Rhein begrenzt wird und im Westen luxemburgische, belgische und niederländische Grenzbereiche tangiert. Dabei haben uns unsere Bergbaufreunde aus Benelux in unserem grenzüberschreitenden Programm unterstützt.

Montanhistorisch wurden mit den Exkursionen das Spektrum des Bergbaus von seinen Anfängen bis zur Moderne abgedeckt: Jungsteinzeitlicher Feuersteinbergbau, keltisch-römischer, mittelalterlicher und neuzeitlicher Bergbau, sowie noch fördernde Bergwerke. Das Angebot reichte von der Gewinnung von Erzen, Steine und Erden bis hin zu Stein- und Braunkohle.

Abwechslungsreich wie die Exkursionen waren auch die Vorträge. Mit Schmunzeln und Erstaunen nahmen die Teilnehmer zur Kenntnis, dass es in Deutschland ein Ölbergwerk gegeben hat oder dass sich das Trojanische Pferd auch montanarchäologisch interpretieren lässt. Zudem wurden Vorträge zur Geschichte und zu Entwicklungsperspektiven des Bergbaus, zu Besucherbergwerken, Museen und Öffentlichkeitsarbeit sowie zur Geologie allgemein geboten. Sie sind im Tagungsband zusammengefasst, den Sie gegen eine Schutzgebühr von 10 Euro zzgl. 2 Euro Versandkosten von uns beziehen können. Eine detaillierte Liste der Vortragsthemen finden Sie in der Schaltleiste unten.

Vortrags- und Exkursionstage wechselten sich ab und wurden durch ein geselliges Rahmenprogramm aufgelockert, so dass das ungezwungene Fachsimpeln und die Pflege persönlicher Kontakte nicht zu kurz kamen.

Die Veranstaltung wurde gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

Wir danken den Teilnehmern, insbesondere aber auch den Vortragenden für ihr Engagement und wünschen dem Veranstalter des 7. Bergbau-Workshops, unseren Oberharzer Bergbaufreunden, viel Glück und Erfolg bei der Ausgestaltung des Workshops im kommenden Jahr. Ein herzliches Glückauf aus Rescheid!

Ihr Workshop-Team der Grube Wohlfahrt

Exkursionen des 7. Internationaler Bergbau-Workshop in Clausthal-Zellerfeld

Mittwoch 29.9.
Halbtagesexkursionen 14:00 - 18:00
Donnerstag 30.9.
Ganztagesexkursionen 9.00 - 18.00 Uhr
Freitag 1.10.
Halbtagesexkursionen 14:00 - 18:00
Samstag 2.10.
Halbtagesexkursionen 14:00 - 18:00
H 1 a Lautenthal, Grube Lautenthalsglück G 1 Oberharzer Wasserregal Clausthal, Dammgraben H 4 b Clausthal III, Rosenhöfer Tiefe Rösche, Radstuben H 1 b Lautenthal, Grube Lautenthalsglück
H 2 a Clausthal I,WaWi. Burgstätter Zug, Dorotheer Rösche G 2 Lauterberg II, Gerade Lutter, Gr. Knollen H 5 Clausthal IV, Großes Clausthal, Ottiliaeschacht H 2 b Claustal I, WaWi. Burgstätter Zug, DorotheerRösche
H 3 Clausthal II, WaWi. Rosenhöfer Zug G 3 Sankt Andreasberg III, Oderteich, Rehberger Graben, Grube Samson H 7 b Sankt Andreasberg I, Bergbau und Wasserwirtschaft am Beerberg H 4 c Clausthal III, Rosenhöfer Tiefe Rösche, Radstuben
H 4 a Clausthal III, Rosenhöfer Tiefe Rösche, Radstuben G 4 Erzbergwerk Grund / Tiefer Georg Stollen H 8 b Sankt Andreasberg II, Lehrbergwerk Grube Roter Bär H 6 Huttal, Polsterberg, Eisensteinbergbau
H 7 a Sankt Andreasberg I, Bergbau & WaWi. am Beerberg G 5 Straßberg, Grube Glasebach 20 H 9 Lerbach, Eisensteinbergbau, Grube Weintraube H 8 c Sankt Andreasberg II, Lehrbergwerk Grube Roter Bär
H 8 a Sankt Andreasberg II, Lehrbergwerk Grube Roter Bär G 6 Salzgitter Hüttenwerk, Alstom LHB, Eisenerzbergbau H 11 b Lauterberg I, Scholmzeche, Aufrichtigkeit, Königshütte H 14 Wildemann, 19-Lachter- Stollen, Grube Ernst August
H 10 Iberg, Eisensteinbergbau G 7 Schachtanlage Asse (Steinsalz) H 13 Elbingerode II, Eggeröder Brunnen, Volkmarskeller H 16 b Bergstadt Zellerfeld, Museum, Zellerfelder Gangzug
H 11 a Lauterberg I, Scholmzeche, Aufrichtigkeit, Königshütte G 8 Erzbergwerk Rammelsberg, Altstadt Goslar H 16 a Bergstadt Zellerfeld, Museum, Zellerfelder Gangzug H 18 Elbingerode III, Büchenberg, Eisensteinbergbau
H 12 Elbingerode I, Drei Kronen & Ehrt, Großer Graben G 9 Ilfeld, Steinkohle- und kupferschieferbergbau H 17 Montanarchäologie im Umfeld des Rammelsberges H 19 Siebertal, Gr. Kulmke, Königsberg, Eisensteinrevier
H 15 Bergstadt Clausthal, Bergarchiv, Geosammlung d. TU      

Vorträge des 6. Internationalen Bergbau–Workshops in Rescheid / Eifel (D):

DatumReferent/Authoren
Titel
01.10.2003 Dipl. Geol. Jakob QueinsDas Landschaftsbild der Eifel im Spiegel der Geologie
01.10.2003 Prof. Dr. Gerd WeisgerberRömischer Bergbau von Iberien bis Dakien, mit einem Exkurs in die Eifel
01.10.2003 Friedrich HoltzBlei- und Zinkerze des Stolberger Raumes
01.10.2003 Dipl.-Min. Dr. Volker ReppkeDas größte Basaltlavabergwerk der Welt in Mendig
01.10.2003 Dipl. Berging. Ulrich BodeAktueller Steinkohlenbergbau im Ruhrkarbon
01.10.2003 Dipl.-Min. Hans-Georg Brunemann,
Dipl.-Ing. Michael John,
Dipl.-Min. Norbert Knauf
Die Eifeler Bleierzgruben in Rescheid, Bleialf und Mechernich
01.10.2003 Prof. Dr. Werner KasigDie Entstehung der Eifeler Besucherbergwerke
 
03.10.2003 Didier LandersDie Schiefergrube Recht (B)
03.10.2003 Dr. Peter NeuDie Eisenindustrie der Eifel
03.10.2003 Dr. Andreas KronzKeltische und Römische Eisengewinnung in der Eifel
03.10.2003 Dr. Marie-Luise Frey,
H. Bürgel, G. Klaren
Die Vielfalt an Verwitterungseisenerzen und historischen Verhüttungsprodukten im Gerolsteiner Land
03.10.2003 Prof. Dr. Reinhard SchaefferSteine und Erden Bergbau im Exkursionsgebiet
03.10.2003 Dr. Wolfgang WagnerSchiefer, ein traditionelles Dachprodukt ist wieder im Kommen
03.10.2003 Fernand ZanterPräsentation der Kupfergrube Stolzemburg
03.10.2003 Dr. Herbert RulandNeutral-Moresnet, ein kurioser Bergbau-Staat im 19.Jahrhundert
03.10.2003 Laurent WeytjensBlegny-Steinkohlemine und Besucherbergwerk (B)
03.10.2003 Dipl.-Ing. Dr. Dieter HenningDie historische Entwicklung des Rheinischen Braunkohle-Bergbaus
03.10.2003 Prof. Dr. Thomas KirnbauerDie Bleierze der Nordeifel: Entstehung und frühere wirtschaftliche Bedeutung
03.10.2003 Jean WeijersGEON Heerlen, Vorstellung des Konzepts
03.10.2003 Jan KohlbacherDas Museum der Bergarbeiterwohnung in der Zechensiedlung Maasmechelen-Eisden
03.10.2003 Lars van den BergBergbau und Kokereiwesen in Essen–Steele am Beispiel der Zeche Eintracht-Tiefbau
 
04.10.2003 Dipl.-Min. Dr. Wilfried LießmannZur Entwicklung der Fahrkünste im Harzer Bergbau
04.10.2003 Jürgen AlichTätigkeitsbericht der AG Rosenhof im Oberharzer Geschichts- und Museumsverein e.V. zu Clausthal-Zellerfeld
04.10.2003 Michael PfefferkornDas Kamsdorfer Erzrevier
04.10.2003 Eugene BertrandDas Industrion in Kerkrade, ein neuartiges Museumskonzept (NL)
04.10.2003 Markus ThiesVereinbarkeit von Fledermausschutz und Bergbauhistorische Forschung
04.10.2003 Filip DelarbreDas Flämische Bergbaumuseum in Beringen
04.10.2003 Rüdiger WagnerHistorischer Erdöl-Bergbau in Wietze / Lüneburger Heide
04.10.2003 Jana Göbel,
Christian Wolkersdorfer
Wasser für Troia oder Hektors Wasserbergwerk?

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Vorträge des 1. Internationalen Bergbau–Workshops in St.Andreasberg / Harz (D):

DatumReferent/Authoren
Titel
16.07.1998 Dr. Klaus StedingkDer Ernst–August–Stollen im Oberharz
16.07.1998 Dr. Wilfried LießmannDer Kobalterzbergbau von Skuterud/Südnorwegren
16.07.1998 Dipl.–Ing Lothar SchwarzDer sogenannte Venetianerstollen von Ramsbeck / Sauerland
16.07.1998 Volkmar Scholz, Georg LeupeltMontanhistorische Forschung und ihre rechtliche Lage in Sachsen
16.07.1998 Jens KuglerErgebnisse der Praktischen Forschungsarbeiten an einer Grube des 16. Jahrhunderts
16.07.1998 Klaus LewandowskiDie Wiederaufwältigung einer Schwefelkiesgrube im Rettenbachgraben bei Mittersill/Oberpinzgau, Land Salzburg
16.07.1998 Thilo Arlt, Armin Hanneberg, Klaus–Peter Martinek, Peter BöhmDer Silberberg im Bergbaugebiet Brixlegg
16.07.1998 Hans–Peter StolzDer Bergbau im Schauinsland, Freiburg
16.07.1998 Wolfgang Vogel, Reinhardt BerndtDer Steinkohlenbergbau im Freitaler Revier
16.07.1998 Dr.Christoph BartelsErkunden von historischen Bergbauanlagen – eine Aufgabe für die Denkmalpflege
16.07.1998 Dipl.–Ing. Jürgen AlichDas Kulturdenkmal „Oberharzer Wasserregal” aus bergtechnischer Sicht
16.07.1998 Dipl.–Ing. Matthias Bock, Markus LiebermannSt. Andreasberg: Erkundungsarbeiten auf dem Wennsglückter Gang./ Sankt Andreasberg
 

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Bericht über den 1. INTERNATIONALEN BERGBAU-WORKSHOP 1998 und über die Festveranstaltungen anläßlich des 10jährigen Bestehens der Arbeitsgruppe Bergbau
vom 15. – 19. Juli 1998

Mittwoch, 15. Juli – Anreise der Tagungsteilnehmer für den Montan Workshop 1998

Ab 17 Uhr trafen die Workshop-Teilnehmer an der Grube Samson ein und wurden in Sankt Andreasberg mit den phantastischen Museumsanlagen unseres Bergwerksmuseums, einem zünftigen Grillabend und einem kräftigen Regenschauer begrüßt. Die Teilnehmer, die aus Österreich, der Schweiz und dem gesamten Bundesgebiet kamen, konnten sich schnell kennenlernen und der Grundstein für einen hervorragenden Informationsaustausch war gelegt. Viele Teilnehmer nutzten auch die Möglichkeit zu Sonderführungen durch die Museumsanlagen (Grube Samson und Grube Catharina Neufang).

Am Abend gab unser Vereinsmitglied Dr. Wilfried Ließmann mit der Diaschau "Der Harz über und unter Tage" eine Einführung über unser Exkursionsgebiet.

 

Donnerstag, 16. Juli – Fachtagung im Kurhaus mit ca. 80 Teilnehmern

Um 8.30 Uhr füllte sich rasch das hervorragende hergerichtete Kurhaus mit den mehr als 80 Tagungsteilnehmern.
Der Titel der Veranstaltung - Untertage-Montanforschung, "Öffnen, Sichern und Erkunden von historischen Bergbauanlagen" - hatte ein hochkarätiges Publikum mit Vertretern aus der Wirtschaft, von Fachbehörden und Vereinen/Arbeitsgruppen nach Andreasberg gelockt.

Die Veranstaltung wurde um 9 Uhr von Matthias Bock und Dr. Wilfried Ließmann eröffnet. Stadtdirektor Hans-Joachim Grogorenz richtete die Grußworte der Bergstadt an das Auditorium und war sichtlich beeindruckt über die große und überregionale Resonanz unserer Veranstaltung. Die anschließenden Fachvorträge

  • Dr. Klaus Stedingk, Halle: Der Ernst-August-Stollen im Oberharz,
  • Dr. Wilfried Ließmann, Göttingen: Der Kobalterzbergbau von Skuterud / Südnorwegen,
  • Dipl.-Ing. Lothar Schwarz, Meschede: Der Venetianer-Stollen im Bergrevier Bastenberg in Ramsbeck / Sauerland,
  • Georg Leupolt/Volkmar Scholz, Freiberg: Montanhistorische Forschung und ihre rechtliche Lage in Sachsen,
  • Jens Kugler, Kleinvoigtsberg: Ergebnisse der praktischen Forschungsarbeiten an einer Grube des 16. Jahrhunderts,
  • Klaus Lewandowski, Bramberg: Die Wiederaufwältigung einer Schwefelkiesgrube im Rettenbachgraben bei Mittersill/Oberpinzgau, Land Salzburg,
  • Armin Hanneberg et al., München: Das Revier Silberberg-Geyer im Bergbaugebiet Schwaz-Brixlegg in Tirol, Österreich
  • Hans-Peter Stolz, Pratteln: Der Bergbau im Schauinsland, Freiburg,
  • Wolfgang Vogel, Reinhardt Berndt, Freital: Der Steinkohlenbergbau im Freitaler Revier,
  • Dr. Christoph Bartels, Deutsches Bergbaumuseum Bochum: Öffnen, Sichern und Erkunden von historischen Bergbauanlagen – eine Aufgabe für die Denkmalpflege,
  • Jürgen Alich, Clausthal: Das Kulturdenkmal "Oberharzer Wasserregal" aus bergtechnischer Sicht,
  • Matthias Bock, Markus Liebermann, St. Andreasberg: Erkundungsarbeiten auf dem Wennsglückter Gang / Sankt Andreasberg.

waren sehr interessant und deckten nahezu das gesamte Gebiet der Montanforschung ab. Durch die sich an die Vorträge anschließenden umfassenden Diskussionen wurde auch das große Interesse des Publikums deutlich. Durch kleinere Ausstellungen und Werbematerialien aus den Heimatbetrieben der Tagungsteilnehmer, konnte man sich über die Vorträge hinaus umfassend über die Aktivitäten aller Teilnehmer informieren.

Die Veranstaltung wurde gegen 18.30 geschlossen und in den Andreasberger Gaststätten in kleinerem Rahmen fortgesetzt.

Die Manuskripte der Vortragenden wurden am Veranstaltungstag gesammelt und bereits im Verlauf der Veranstaltung in einem einheitlich gestalteten Tagungsband an die Teilnehmer ausgegeben. An dieser Stelle einen besonderen Dank an unser Vereinsmitglied Christian Richter, Clausthal der in einem 36 Stunden Arbeitseinsatz diesen Tagungsband gestaltete und herstellte und hierdurch selbst nicht an der Tagung teilnehmen konnte.

 

Freitag, 17. Juli – Exkursion der Tagungsteilnehmer

Zur praktischen Anschauung folgte nach den Referaten ein Exkursionstag in den westlichen Oberharz. Die ca. 60 Teilnehmer trafen sich um 9:00 an der Grube Samson und mit Pkw-Fahrgemeinschaften wurden in zwei Gruppen die Besichtigungspunkte aufgesucht. Zur Vorbereitung hatten Markus Liebermann und Wilfried Ließmann einen Exkursionsführer für alle Teilnehmer erstellt. Wichtige Exkursionspunkte waren:

  • Bergwerksmuseum 19 Lachter-Stollen in Wildemann mit einer Sonderführung durch Dr. U Klemme und H. Kröner
  • Aufwältigungsarbeiten der IG Bergbau Wildemann
  • Tagesanlagen der Schächte Ottiliae (Sonderführung durch Wilhelm Marbach) und
  • Kaiser Wilhelm II (Ausstellung der Harzwasserwerke)
  • Befahrung historischer Wasserläufe (Sonderführung durch Jürgen Alich und Hans-Günther Schärf)

Das Mittags-Scherper wurde am Ottiliaeschacht eingenommen.

Am Abend wurde der Tag im Kurhaus Sankt Andreasberg mit einem bergmännischen Kinoabend mit Dokumentarfilmen über den historischen und den modernen Harzer Bergbau sowie aktuelle Untertage-Videofilme abgeschlossen.

 

Sonnabend, 18. Juli - Bergfest am Lehrbergwerk

Für die Tagungsteilnehmer begann um 8.30 Uhr am Parkplatz eine Wanderung über den "Auswendigen Zug" des Sankt Andreasberger Grubenreviers in das Bärener Tal. An dem vorletzten Tag konnten vor dem Beginn des großen Festes im Bären unsere Grubenanlagen besichtigt werden.

Um 14.00 Uhr wurde dann bei bestem Wetter und einem überfüllten Zechenplatz das Bergfest 1998 auf dem Zechenplatz des Lehrbergwerkes Grube Roter Bär eröffnet. Musikalisch begleitet wurde die Feier durch die Singgemeinschaft, den Waldarbeiter-Instrumental-Musikverein und die Bergmusikanten.

Am Nachmittag trafen auch fast alle Festumzugsgruppen für die Bergparade am Sonntag ein, so daß sich teilweise mehr als 500 Personen an der Grube tummelten. Am Abend trafen die Geiseltaler Musikanten spontan die Entscheidung mit Ihrer Kapelle im Kurhaus zum Tanz aufzuspielen. Leider erreichte diese Information unsere einheimischen Freunde kaum noch, aber die straff organisierten Erzgebirgsgruppen füllten das Kurhaus ab 20 Uhr, so daß nach dem Ausklingen der Feier an der Grube im Kurhaus weitergefeiert werden konnte.

 

Sonntag, 19. Juli - Bergparade

Der letzte Tag der Festveranstaltung begann um 8 Uhr mit einem großen Frühstück der auswärtigen Festgruppen im Gemeindesaal. Das Organisiationsteam leistete hervorragende Arbeit, so daß ca. 140 Personen in kürzester Zeit versorgt werden konnten.

Um 10 Uhr begann mit einem festlichen Einzug der Gruppen im bergmännischem Habit ein ökumenischer Gottesdienst in der Martini Kirche. Anschließend fanden sich alle Teilnehmer und Gruppen an der Kurverwaltung am Glockenberg zur Aufstellung ein.

Die Parade bewegte sich vom Glockenberg über die Schützenstraße, die Skiwiese und dem Neufang zur Grube Samson, wo gegen 14 Uhr die Abschlußveranstaltung mit der Abnahme der Festgruppen die Veranstaltung beschlossen wurde. Mit einem Tag der offenen Tür an der Grube Samson bei Essen, Trinken und Musik klang die Jubiläumsfeier bei herrlichem Sonnenschein aus.

Vorträge des 2. Internationalen Bergbau–Workshops in Bramberg / Salzburg (A):

DatumReferent/Authoren
Titel
26.08.1999 Dr. W GüntherSalzburgs Bergbau im Wandel der Zeiten
26.08.1999 Dipl. Ing. Peter EichhornDie Aktenlage über den Rammelsberger Bergbau und Vergleiche zwischen dem Hannoverschen– und Preuß.– Brandenburgischen Bergbau
26.08.1999 Dr. Wilfried LießmannDer Südwestharzer Kupferbergbau – markscheiderische Karten und Grubenrisse als Quellen für die Feldforschung
26.08.1999 Dr. Klaus StedingkAuf den Spuren der Knappen in Südtirol
26.08.1999 Dipl. Ing. Matthias BockEin Datenbanksystem zur systematischen Katalogisierung von Fundstücken und Fundorten in Bergwerken
26.08.1999 Prof Dr. WalachMontanarchäologishe Prospektion im alpinen Gelände
26.08.1999 Prof. Dr. Ingo KeesmannPraktische Hinweise zur Bestimmung von Schlackenfunden
26.08.1999 Ing. Robert WalterChemische Analyse von Grubenwässern
26.08.1999 Ing. WalterKonservierung von hölzernen und metallenen Fundstücken
26.08.1999 Dr. Christian WolkersdorferDie Flutung der Grube Hartenstein in Aue/Erzgebirge
26.08.1999 Stefan KrimbacherAuf der Suche nach einem 2. Ausgang beim Bergbau Kupferplatte in Jochberg
 
27.08.1999 Dipl. Min. Roger LangZeitliche Einordnung von Grubenbauen anhand der Sprengarbeitsspuren im Revier Herrenstein – Fischbach
27.08.1999 Dr. Brigitte CechArchäologische Untersuchungen in einem Edelmatallbergbau im Gasteiner Tal
27.08.1999 Dr. Thomas KrassmannMontanhistorische Aktivitäten der „GAG”
27.08.1999 Dipl. Ing. Steffan DützerDie elektrische Energieversorgung am Lehrbergwerk Roter Bär
27.08.1999 Dr. Thilo ArltBergbau Ringenwechsel bei Schwaz – eine Erkundung durch die ARGE Bergbauhistorische Forschungen
27.08.1999 Jens KuglerBesucherbergwerke in Sachsen
27.08.1999 Ing. Hans LerchDas Bergwerk „Hochfeld” im Untersulzbachtal
 

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2. INTERNATIONALER BERGBAU-WORKSHOP Bramberg 1999

Tagungsbericht

Nach mehr als 8-monatiger Vorbereitung fand vom 25. - 31.8.1999 der zweite "internationale Bergbau - workshop" in Bramberg im Oberpinzgau / Land Salzburg (Österreich) statt.

Kreiert hat diesen Veranstaltungstitel die Lehrgrube "Roter Bär" des St. Andreasberger Vereins für Geschichte und Altertumskunde e.V., die den ersten Workshop anläßlich ihres 10-jährigen Jubiläums im Juli 1998 durchführte. Der Beschluß zu einer derartigen Veranstaltung, die zukünftig jährlich an wechselnden Orten im deutschen Sprachraum abgehalten werden soll, wurde von Bergbaufreunden während des Symposiums "Bergbau und Montanarchäologie" des internat. U.I.S. Kongresses in La-Chaux-de-Fonds in der Schweiz im August 1997 gefasst. Veranstalter des diesjährigen Kongresses war eine Arbeitsgemeinschaft der Schaubergwerke "Hochfeld" / Untersulzbachtal in A-5741 Neukirchen (Salzburg), "Kupferplatte" in A-6373 Jochberg / Tirol und der "Bergbauforschung im Museumsverein A-5733 Bramberg" (Salzburg).

Nach einem Begrüßungsabend mit Einführung in den Nationalpark "Hohe Tauern" wurde der workshop im stilvollen Saal des Felberhauses der Gemeinde Bramberg am 26.8.1999 durch den ürgermeister der Gemeinde, Herrn Karl Nindl und den Salzburger Berghauptmann, Hofrat Dipl. Ing. Dr. Magister Klaus Steiner, eröffnet. Die nun anschließenden Fachvorträge leitete Dr. Wilhelm Günther vom Amt der Salzburger Landesregierung mit einem weitgespannten Vortrag über die Entwicklung und den Stand des Montanwesens im Lande Salzburg ein. Der gesamte workshop war in drei Themenblöcke unterteilt:

  1. I. Quellenstudium und Archivarbeit
  2. II. Methoden und Hilfsmittel zum Suchen und Aufspüren von montanhistorischen Objekten im Gelände und Hinweise zum Bergen und Konservieren von Fundstücken.
  3. III. Erfahrungen beim Öffnen, Sichern und Erkunden von historischen Bergwerken.

Damit war den über 90 Teilnehmern (die Teilnehmerzahl schwankte naturgemäß an 2 dem insgesamt 6-tägigen workshop) aus unterschiedlichsten Bereichen der montanhistorischen Forschung (Hochschulen, Behörden, Besucherbergwerke, Forschungsgruppen, Museen, Montanunternehmen und Privatleute) ein breites Spektrum an Vortrags -u. Diskussionsthemen geboten. Im ersten Teil ging es um die archivalischen Quellen und ihre Auswertung für die anschließende Feldforschung. Dr. Peter Eichhorn von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover stellte in seinem Vortrag nicht nur die Aktenlage über den Rammelsberger -, Hannoverschen - und Preußisch - Brandenburgischen Bergbau dar, sondern regte mit seinen Aktenauszügen zum Thema "Feuersetzen" gleich anfangs zu einer intensiven Diskussion an. Das "Wasserpanschen" erhitzte wiedereinmal die Gemüter und es wurde die Frage gestellt, ob sich nicht doch einmal ein Hochschulinstitut berufen fühlt, zusammen mit den Praktikern einer Lehrgrube einen Feldversuch mit genauen Messungen und einer Ergebnisdokumentation zu unternehmen.

Dr. Wilfried Ließmann von den "Roten Bären" stellte anschließend die Entwicklung des Südwestharzer Kupferbergbaues anhand markscheiderischer Karten und Grubenrisse vor. Zahlreiche Beispiele aus der Entwicklung des Grubenrißwesens machten den Vortrag besonders für die Harzfreunde zum Erlebnis.

Danach führte Dr. Klaus Stedingk vom geologischen Landesamt Sachsen-Anhalt (Halle) das Auditorium nach Südtirol. In seinem Vortrag erläuterte er die Entstehung seines neuen Buches "auf den Spuren der Knappen" aus zahlreichen Quellen und gestützt auf seine fundierten Kenntnisse als Lagerstättenexperte. Für die Südtiroler Bergbauforschung konnte er viele praktische Hinweise zu archivalischen Quellen geben.

Im letzten Vortrag dieses Themenkreises (Klaus Lewandowski von der Bergbauforschung Bramberg hatte seinen Vortrag über die Entwicklung der Salzburger und Tiroler Montanbehörden im 19. Jh., der im Tagungsband veröffentlicht ist, aus zeitlichen Gründen kurzfristig abgesetzt ) stellte Dipl.Ing. Mathias Bock (Berlin) als weiteren Beitrag zur Archivarbeit ein Datenbanksystem zur systematischen Katalogisierung von Fundstücken und Fundorten in Bergwerken vor. So war die Mittagspause schnell herangerückt und im benachbarten Traditionsgasthof "Senningerbräu" konnten sich die workshop - Teilnehmer stärken. Am Nachmittag standen zum 2. Themenkreis 4 Vorträge an : Prof. Dr. Walach aus Leoben eröffnete diese Vortragsreihe mit interessanten Ausführungen und vielen 3 praktischen Beispielen über die Möglichkeiten der montanarchäologischen Prospektion im alpinen Gelände. Seine Ausführungen über die Notwendigkeit methodischer Vorgehensweisen sind bei vielen Feldforschern sicherlich nicht auf taube Ohren gestoßen.

Prof.Dr. Ingo Keesmann von der Johann Gutenberg Universität in Mainz gab dann anhand interessanter Farbbilder eine Reihe von praktischen Hinweisen zur Bestimmung von Schlackenfunden, ein Thema, das wegen der mangelhaften Literatur bei vielen Montanhistorikern auf reges Interesse stieß.

Zwei weitere Vorträge durch den Chemiker Robert Walter aus Wien gaben anschließende praktische Anregungen und Hilfen für alle, die ständig in alten Bergwerken unterwegs sind, sich mit Grubenwässern und deren Ableitung plagen und Fundstücke bergen und konservieren müssen. Verschiedene einfache Testmittel hatte er gleich mitgebracht, ebenso Proben seiner Konservierungsarbeit als Anschauungsmaterial für die Praktiker. Danach konnte am späten Nachmittag noch der 3. Themenblock eröffnet werden, der der Weitergabe von Erfahrungen aus den verschiedensten Bereichen montanhistorischer Forschung diente. Dr. Christian Wolkersdorfer von der Bergakademie Freiberg berichtete eingangs über die Flutung der Grube Hartenstein in Aue / Erzgebirge und die damit verbundenen Umweltprobleme, für viele ein brennendes Thema. Stefan Krimbacher von der "Kupferplatte" in Jochberg/Tirol berichtete zum Tagesabschluß noch von den Problemen eines Schaubergwerkes bei der Schaffung eines zweiten Ausganges und auf welchem Wege sie ihr Problem gemeistert haben.

So konnten sich dann gegen 18.00 Uhr die Teilnehmer trotz drohenden Gewitterhimmels zu einem erfrischenden Sapziergang ins nahe gelegene Heimatmuseum aufmachen. Im "Wilhelmsgut" waren eine weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Mineraliensammlung, verschiedene volkskundliche Sammlungen und ein kleines Bergbaumuseum zu besichtigen und ein kräftiger Imbiß mit Pinzgauer Kas und Speck rundete den Besuch ab. Einige Unentwegte sollen noch nach Mitternacht über Bergbauprobleme diskutierend in Bramberg gesichtet worden sein.

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Am zweiten Tag des Workshops wurde der Erfahrungsaustausch mit 6 weiteren Vorträgen fortgesetzt. Prof. Dr. Bühler, bekannt als Herausgeber der "Fischbacher Hefte", berichtete stellvertretend für einen verhinderten Kollegen, über die zeitliche Einordung von Grubenbauen anhand der Sprengarbeitsspuren im Revier Herrenstein - Fischbach (Nahe). Nach seinem Vortrag wird sich sicher der eine oder andere Grubenforscher "seine" Bohrlöcher nocheinmal genauer ansehen.

Frau Dr. Brigitte Cech (Wien) stellte danach die Ergebnisse archäologischer Untersuchungen in einem Edelmetallbergbau im Gasteiner Tal vor. Anzahl und Vielseitigkeit der gemachten Fundstücke ließen manchen Museumsbetreuer vor Neid erblassen.

Da auch die Berichterstattung aus den Gruppen nicht zu kurz kommen sollte, präsentierte Dr. Thomas Kraßmann (Rodenberg) die "Grubenarchäologische Gesellschaft" (GAG), die bei vielen Teilnehmern bislang nur aus dem Internet bekannt war und berichtete mit vielen Beispielen aus der Tätigkeit der Gruppe. Für die Techniker unter den Teilnehmern war der folgende Vortrag von Dipl.Ing. Steffan Dützer über die Konzeption und Ausführung der elektrischen Energieversorgung der Lehrgrube "Roter Bär" in St. Andreasberg ein Leckerbissen.

Dr. Thilo Arlt (Uni Bayreuth) berichtete dann über die Tätigkeiten der "ARGE Bergbauhistorische Forschungen" im Schwazer Revier "Ringenwechsel" und Jens Kugler aus Kleinvoigtsberg (Sachsen) stellte zum Abschluß die Besucherbergwerke in Sachsen vor. Für manche Exkursionsplanung waren damit wertvolle Hinweise gegeben.

Am Nachmittag sollte eine gemeinschaftliche Exkursion zum Schaubergwerk "Hochfeld" im Untersulzbachtal starten und dazu gab Ing. Hans Lerch von der Nationalparkverwaltung zum Abschluß des letzten Vortragsteiles der Tagung noch eine kurze Einführung.

Nach dem guten Essen im Senningerbräu starteten die Teilnehmer dann per Bus und PKW ins Untersulzbachtal, wo ( für die Wanderlustigen nach einem herrlichen Spaziergang entlang des Knappenweges am Untersulzbacher Wasserfall) schon die Führermannschaft von Hans Lerch auf die Teilnehmer wartete. Die Führungen von 1,5- 2 Std. Dauer stießen natürlich auf reges Interesse und bald waren alle Teilnehmer im Berg verschwunden. Draußen bei der neuen Berghütte brutzelte derweil ein Grillfeuer, sodaß sich die ermüdeten Befahrungsteilnehmer bei Steak und Würstchen wieder stärken konnten. Mit Bussen ging es zurück nach Bramberg, wo alsbald alle erschöpft in die Federn sanken.

Für die anschließenden 4 Tage hatte die Arbeitsgemeinschaft ein breites Exkursionsprogramm ausgearbeitet, daß - wegen der Wetterabhängigkeit einiger Hochgebirgstouren - leider nicht voll zur Ausführung gelangte. Es wurden aber Alternativen 5 angeboten, sodaß eigentlich jeder, so lange er Zeit hatte, auf seine kosten kommen konnte. Durchgeführt wurden, neben Befahrungen der Schaubergwerke Hochfeld, Kupferplatte, Reherlköpfl (Wald), Barbarastollen in Leogang und Arthurstollen in Einödsberg, einige schöne Gebirgstouren zur Achsel - und Flecktrogalm im Hollersbachtal, zum alten Nickelerzbergbau im Haidbachgraben (Felbertal) und zum sagenumwobenen Silber- u. Goldbergwerk am Gamskogel (Habachtal). Eine ganztägige Exkursion führte ins Kitzbühler Bergbaurevier und eine andere nach Brixlegg ins Inntal. Auch die Stollen und Reviere der Bergbauforschung Bramberg im Brenntalwald und im Rettenbachgraben fanden reges Interesse.

Der offizielle Abschluß der Tagung fand bereits am Samstag - Abend statt, da einige Teilnehmer wieder die Heimreis antreten mußten. Bei einem Pinzgauer Bauernbuffet wurde nochmal heftig gefachsimpelt und bald erklang des gemeinsame Lied "Glück Auf - Glück auf .... " Im kommenden Jahr - so lautete der "allgemeine" Beschluß - soll der workshop in Freiberg in Sachsen abgehalten werden und für die Planer wurde für das Jahr 2001 der "Gonzen" (Heiligkreuz) in der Schweiz ins Auge gefasst. Eigentlich könnte man sich auch einmal Leoben als Veranstaltungsort vorstellen, doch der dort ansässige "Montanhistorische Verein für Österreich" hatte " aufgrund der gegebenen Urlaubszeit" seine Anwesenheit in Bramberg leider für nicht möglich gehalten. Es gibt jedoch noch eine ganze Reihe anderer montanhistorischer Schwerpunkte im deutschsprachigen Raum, sodaß von dieser Seite her der workshop sicherlich keinen Mangel leiden wird. Der vor drei Jahren auf Initiative von Dr. Thilo Arlt begonnene lose Zusammenschluß der montanhistorische Interessierten zum gemeinsamen jährlichen Erfahrungs -u. Meinungsaustausch und die sich daraus ergebenden freundschaftlichen Kontakte und gegenseitigen Hilfen, werden sicherlich noch eine ganze Weile fortbestehen - viele Teilnehmer freuen sich jedenfalls schon auf ein Wiedersehen in Freiberg !

Glück Auf !

Vorträge des 3. Internationalen Bergbau–Workshops in Freiberg /Sachsen (D):

DatumReferent/Authoren
Titel
04.10.2000 Dr. EichhornEin Kompilationsprojekt zum Ag– Cu– und Pb–Bergbau bis zum Jahre 1830
04.10.2000 Dr. WeyerBergbau in Potosí; Bolivien
04.10.2000 Dr. KrassmannAltbergbauforschung in Afrika
04.10.2000 Dipl.–Min. MassanekDie Typus–Minerale in WERNERs Geowissenschaftlichen Sammlungen
04.10.2000 Dr. WitzkeSächsische Mineralien: Typlokalitäten / Neufunde
 
05.10.2000 Dr. BalckMontanarchäologische Arbeiten Thurm–Rosenhof in Clausthal (Harz)
05.10.2000 Dipl.–Ing. Düntsch, Dipl.–Ing. (FH) Gerold RiedlDas Dampfkunstgezeug in der Grube „Alte Hoffnung Erbstolln” in Schönborn–Dreiwerden; Sachsen
05.10.2000 Prof. Dr. WagenbrethEinführung der Dampfmaschinen im deutschen Bergbau
05.10.2000 Herr HinzeGrube Einheit Elbingerode – Vom Bergwerk zum Schaubergwerk
05.10.2000 Dr. Sennewald, Dr. Jahn, Dipl.–Ing. (FH) RaabeZur Geschichte des Kohlenbergbaues im Raum Halle/Saale
05.10.2000 Prof. Dr. DöringDie Grube Stahlberg im Revier Müsen; Siegerland
 
06.10.2000 Prof. Dr. PernickaForschungsschwerpunkte des Lehrstuhls für Archäometrie an der TU–Bergakademie Freiberg
06.10.2000 Dr. GstreinBergbau und Probleme am Eiblschrofen bei Schwaz (Österreich)
06.10.2000 Herr LewandowskiNutzen und Ergebnisse der Archivarbeit am Beispiel der Erhebung eines für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Archives in Innsbruck
06.10.2000 Herr VallasterUntersuchungen einer prähistorischen Bergbausiedlung (Österreich)
06.10.2000 Dr. DouffetMontanhistorische Kulturlandschaft Erzgebirge – Weltkulturerbe?

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Workshop 2000 in Freiberg / Sachsen (D)

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Workshop 2000

Vorträge des 4. Internationalen Bergbau–Workshops in Mels / Sargans (CH):

DatumReferent/Authoren
Titel
03.10.2001 Otto HirzelDie Schweizerische Gesellschaft für historische Bergbauforschung (SGHB)
03.10.2001 FilmDas Eisenbergwerk Gonzen bei Sargans (SG)
03.10.2001 Werner BellwaldDokumentation eines Bergwerkes am Beispiel der Molybdänmine im Baltschiedertal (VS)
03.10.2001 David ImperTouristische Bergwerksnutzung: Der GeoPark Sarganserland–Walensee–Glarnerland (SG/GL/GR)
03.10.2001 Martin BaumgartnerDer Schieferabbau im Glarnerland (GL)
03.10.2001 Mark FeldmannEisenerzabbau im Kanton Glarus (GL)
03.10.2001 Otto HirzelDer Bergbau am Silberberg Davos (GR)
 
05.10.2001 Peter AeberhardDer Bergbau bei Praz Jean VS
05.10.2001 Barbara Guènette–BeckMetallurgische Untersuchungen von Praz Jean VS
05.10.2001 Ivo ZempDer Stellenwert der Bergbauzeugen in der Schweiz aus denkmalpflegerischer Sicht
05.10.2001 Walter FasnachtPrähistorischer Kupferbergbau auf Zypern (Befund –Experiment – Denkmalpflege)
05.10.2001 Hanns OberrauchPrähistorische Metallurgie in Südtirol
05.10.2001 Markus Liebermann, Matthias Bock70 Jahre Geschichtsverein in Sankt Andreasberg und das Lehrbergwerk Grube Roter Bär – Pflege und Nutzung montanhistorischer Denkmale imWandel der Zeit
05.10.2001 Willfried LießmannMontanhistorische Untersuchungen zum Südwestharzer Kupferbergbau des 18. und frühen 19. Jahrhunderts
05.10.2001 Jens KuglerDer Schneeberger Silberfund von 1477 – Legende oder Wirklichkeit?
05.10.2001 Jana Göbel, Christian WolkensdorferStimmen aus dem Berg – Kinderarbeit im Bergbau
05.10.2001 Daniel FabianUrsachen und Folgen der Cyanid–Katastrophe im rumänischen Goldbergwerk in Baia Mare

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Workshop 2001 in Mels/ SG (CH)

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Workshop 2001

Vorträge des 5. Internationalen Bergbau–Workshops in Ridnaun / Südtirol (I):

DatumReferent/Authoren
Titel
17.09.2002 Univ.- Prof. Gernot PatzeltKulturgeschichtliche Betrachtungen im Bereich der großen Bergbaugebiete des Tiroler Raums
17.09.2002 Lorna AnguilanoAnalisi di scorie di estrazione del rame provenienti dai siti dell’età del bronzo dell’Alto Adige
17.09.2002 Hermann SchölzhornDas Bergwerk am Südtiroler Schneeberg
17.09.2002 Dr. Bruno KaserGeschichte des Bergwerks am Pfunderer Berg
17.09.2002 Dr. Klaus StedingkNeuerscheinung 2002: Lautenthal - Bergbau - und Hüttengeschichte einer Oberharzer Bergstadt
 
18.09.2002 Dr. Klaus Stedingk, Benno Baumgarten, Kurt FolieMineralische Bodenschätze und historischer Bergbau in Südtirol
18.09.2002 Albin VoppichlerDas Kupferbergwerk Prettau -  gestern, heute, morgen
18.09.2002 Dipl.-Ing. Georg BrocktGestaltung des Salzlandcenters in Staßfurt   Versuch einer Nachempfindung des historischen Bergbaus
18.09.2002 Luca Biasi2002   L'antica zona mineraria del Monte Calisio: appunti
18.09.2002 Dott. Luciano Imperadoribreve presentazione sulla cultura, tradizioni e folclore delle attività minerarie dell'Argentario
 
19.09.2002 Prof. Pietro FrizzoGeologia e metallogenesi del distretto metallifero di Monteneve-Fleres
19.09.2002 Dr. Egon BergerModernste untertägige Bergbautechnologie im Marmorgrubenbetrieb KRISTALLINA der Omya AG , Gemeinde Ratschings
19.09.2002 Dr. Wilfried LießmannDie Harzer Erbstollen des 17. und 18. Jahrhunderts. Planung, Bau und wirtschaftliche Bedeutung am Beispiel des St. Andreasberger Reviers
19.09.2002 Dr. Rudolf TasserBergbauhistorische Quellen in Tiroler Archiven
19.09.2002 Dr. Volkmar MairGeologie der Pb-Zn Lagerstätte Nals-Terlan/Südtirol
 
20.09.2002 Dr. Karl Alois EllerDer Einfluss des Bergbaues auf die Entwicklung der Stadt Sterzing
20.09.2002 Richard FurgglerBergbaumuseum im Kornkasten Steinhaus
20.09.2002 Dieter SchölzhornDreidimensionale Computergrafik des Schneeberger Grubenkörpers
20.09.2002 Sebastian WieserDer Streik vom Januar 1949 am Schneeberg und die Rolle der Kirche
20.09.2002 Peter SimonVerschiedene Möglichkeiten zur Reproduktion von Grubenkarten in Originalgröße
20.09.2002 Horst-Volker Henschel, Stephan KempeErosional Caves on Mauna Kea, Hawaii

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Workshop 2002 in Ridnaun / Südtirol (I)

Karte Tagungsband


Workshop 2002

Zeitungsartikel: Workshop 2004

Zeitungsartikel aus der Goslarschen Zeitung vom 05.10.2004


(Bild zum vergrößern anklicken [~170kb] )

Zeitungsartikel aus der Goslarschen Zeitung vom 23.09.2004


(Bild zum vergrößern anklicken [~170kb] )

8. INTERNATIONALER BERGBAU-WORKSHOP
Most, Tschechische Republik 07.09. - 10.09.2005

Zeit- und Organisationsplan (Stand 08.06.2005)

Datum Zeit Position
7.09.2005 bis 12:00
bis 19:00
Anreise Teilnehmer für Vorexkursion
Anreise Teilnehmer für Eröffnungsveranstaltung
7.09.2005 12:00 Vor-Exkursion Most, Betriebsbesichtung des aktiven Braunkohlenbergbaus

19:30 Begrüßung der Teilnehmer und organisatorische Hinweise

20:30 Abendessen

bis 24:00 Diskussion, Ausklang, Bilder vom letzten Workshop in Clausthal-Zellerfeld



8.09.2005 07:00 Frühstück

8:30-9:00 Eröffnung Workshop + Grußworte

9:00 Die Bergbauverwaltung und das Lehrwesen in der CR bezogen auf die Montantätigkeit

9:30 Übersicht über die Geologie und die Lagerstätten des Landes

10:00-10:30 Kaffeepause

10:30 Übersicht über die Bergbaugeschichte CR (von den Anfängen bis ca. 1970)

11:00 Übersicht über den aktiven Bergbau (von 1970 bis in Gegenwart ) und die wirtschaftliche Bedeutung – Zukunftsaussichten

11:30 Denkmale des Montanwesens – Pflege, Erhaltung und Nutzung

12:00-13:30 Mittagspause

13:30 Kuttenberg / Kutna Hora

14:00 Birkenberg bei Pribram (historischer Buntmetallbergbau)

14:30 Pribram (Uranerzbergbau)

15:00-15:45 Kaffeepause

15:45 Goldbergbau in CR

16:00 Zinnbergbau

16:15 Joachimsthal (Silber, Uran, Wasser)

16:30-17:00 Abschlussdiskussion und Ende der Vorträge

19:00 Abendessen

20:00 Sondervorträge / Diskussion



9.09.2005 5:30-8:30 Frühstück je nach Exkursion


Abreise Bus Exkursion Pribram


Abreise Bus Exkursion Kuttenberg


Abreise Exkursion Prag und Umgebung

ab 19:00 Grillabend auf dem Zechengelände Mayrau bei Kladno



10.09.2005 5:30-8:30 Frühstück je nach Exkursion


Abreise Bus Exkursion Kohle Raum Most


Abreise Bus Exkursion Joachimsthal, böhmisches Erzgebirge


ggf. noch mal Wiederholung einer Exkursion vom Freitag

18:00 Rückreise nach Most

20:00 Abendessen, ggf. Abendveranstaltung



11.09.2005 8:00-10:00 Frühstück je nach Abreise

bis 12:00 Abreise der Teilnehmer


ggf. 2. Exkursion Joachimsthal, böhmisches Erzgebirge mit eigenem PKW

Exkursionen des 6. Internationaler Bergbau-Workshop in Rescheid/Eifel

Nr. Bereich Exkursionsziel Rohstoff Art Ausrüstung Beschreibung
I Eifeler Nord-Süd-Zone Jünkerath, Ripsdorf, Kall Fe UT
OT
Geleucht, Helm, Festes Schuh-werk, Wettergerechte Kleidung Befahrung eines sonst nicht zugänglichen Stollens der Eisenerzgrube Oskar (Roteisenerz). Exklusive Werksbesichtigung der DEMAG, Möglichkeit, einen Eisenguss live zu erleben. Kurzer Besuch im einzigen Eisenmuseum Deutschlands mit typischen Eifeler Takenplatten. Pingenfelder bei Kall/Keldenich (Brauneisenerz).
II Ahreifel Gruben im mittleren Ahrtal, Sahrbachtal Fe, Cu,Pb, Sb UT
OT
Geleucht, Helm, Gummistiefel, Wettergerechte Kleidung Befahrung alter Stollen ehemaliger Erzgruben im Ahrtal.
III Schneifel Belgische Eifel Bleialf (IIIa) Pb UT
OT
Geleucht, Helm, Gummistiefel, Wettergerechte Kleidung Teil 1 (vormittags) / IIIa (Sa. vormittags)
Sonderbefahrung des Mühlenberger Stollens bei Bleialf, zum Teil noch erhaltener alter Ausbau, Schrämspuren.
Kurze Wanderung auf dem Bergbaupfad.
Recht (B), Born (B) (IIIb) Schiefer
Au
UT
OT
Geleucht, Helm, Gummistiefel, Wettergerechte Kleidung Teil 2 (nachmittags) / IIIb (Sa. vormittags)
Besuch alter Goldwaschhalden in der Gegend um Born (B).
Befahrung des alten Schieferbergwerks in Recht (B), Fahrung eines Schachtes mittels Strickleiter (ca. 42 m), (körperlich anstrengend).
IV Niederländisch Limburg Rijckholt bei Maastricht (NL) Silex UT Festes Schuhwerk, Wetterge-rechte Kleidung Befahrung des Forschungsstollens im fast 6000 Jahre alten Feuersteinbergbaugebiet in Rijckholt (NL)
Wallonie Blegny (B) Steinkohle UT
OT
Befahrung mit Seilfahrt im Steinkohlebergwerk Blegny-Trembleur (B) mit Bergbaumuseum Puit Marie
Aachener Revier Alsdorf Museum Grube Anna II Steinkohle OT Besichtigung Grube Anna im Aachener Revier (Bergbaumuseum im Aufbau)
V Triasdreieck Mechernich (Va) Pb UT
OT
Festes Schuhwerk, Wetterge-rechte Kleidung Teil 1 (vormittags) / Va (Sa. vormittags)
Befahrung der Grube Günnersdorf in Mechernich (größte Bleierzlagerstätte Europas), Knottenerzgewinnung mittels Pfeiler-kammerbau im Buntsandstein, beeindruckende Tagebaugelände
Kall, Keldenich (Vb) Fe, Pb OT Teil 2 (nachmittags) / Vb (Sa. vormittags)
Mittelalterlicher Bergbau am Tanzberg bei Kall-Keldenich
VI Stolberger Revier Stolberg, Breinig (VIa) Pb, Zn (Galmei) UT
OT
Geleucht, Helm, Gummistiefel, Wettergerechte Kleidung Teil 1 (vormittags)
Befahrung des riesigen Braunkohletagebaus im Rheinischen Revier (Tagebau Hambach)
Rheinisches Braunkohle-Revier Tagebau Hambach Braunkohle OT Teil 2 (nachmittags) / VIa (So.)
Befahrung des Arthur-Schleicher-Stollens im Stolberger Revier (seit römischer Zeit bedeutende Galmeierzlagerstätte zur Herstellung von Messingprodukten), Zinkhütter Hof in Stolberg (Industriemuseum)
IX Östliche Vul-kaneifel Ramersbach Fe OT Geleucht, Helm, Festes Schuh-werk, Wettergerechte Kleidung Sonderbefahrung des weltweit größten Basaltlavabergwerkes in Mendig mit Ausfahrt im Tagebaubereich
Mendig Mühlsteinlava, Bier UT
OT
Besichtigung/Befahrung des einzigen römischen Tuffbergwerkes nördlich der Alpen
Kretz Tuffstein UT
OT
Besichtigung einer römischen Eisenschmelzersiedlung und römische Bergbauspuren in Ramersbach
X Östliche Vulkaneifel Mayen Schiefer UT
OT
Wetterfeste Kleidung, Festes Schuhwerk, Rest wird gestellt Sonderbefahrung der Grube Katzenberg in Mayen mittels Seilfahrt, produzierendes Schieferbergwerk mit modernster Gewinnungstechnologie
Mühlsteinlava OT Römischer Basalttagebau zur Gewinnung von Mühlsteinen
XI Ösling; (Islek) Stolzenburg (L) (XIa) Cu UT Geleucht, Helm, Gummistiefel, Wettergerechte Kleidung Teil 1 (vormittags) / XIa (Sa. vormittags)
Befahrung der Kupfergrube Stolzenburg (LUX) über den Wasserlösungsstollen mit Ausfahrt über den Schacht
Südeifel Kordel (Butzweiler) Malachit, Azurit Teil 2 (nachmittags)
Befahrung römischer und neuzeitlicher Erkundungsbaue auf einem Kupfervorkommen bei Butzweiler
Ralingen a. d. Sauer Gips, Anhydrit Befahrung der fördernden Gips-Grube Engel in Ralingen a. d. Sauer
XII Westliche Vulkaneifel Daun, Manderscheid, Wallen-born, Strohn Vulkane, Maare, Mineralquellen OT
OT
Festes Schuhwerk, Wetterge-rechte Kleidung Vulkanologische Exkursion zu den Highlights der Vulkaneifel: Dauner Maare, Windsbornkrater, Kaltwassergeysir in Wallen-born, größte Lavabombe in Strohn mit Besuch im Vulkanhaus, Mineralquellen
             
A Begleitprogramm I Aachen, Monschau Dom, Schatzkammer, Bier, Senf OT Wettergerechte Kleidung, Festes Schuhwerk  
B Begleitprogramm II Ahr Rotwein, Win-zer, Landschaft OT Wettergerechte Kleidung, Festes Schuhwerk  

Workshop 2003 in Rescheid / Eifel (D)

Karte Tagungsband


Workshop 2003

Exkursionen des 5. Internationaler Bergbau-Workshop in Ridnaun / Südtirol

Exkursionsziel Termin Art Beschreibung Ausrüstung  
1 Zweitages-Exkursion zur Lagerstätte Schneeberg mit Übernachtung auf der Schneeberg-Hütte (2355 m). Abfahrt Sonntag früh, 9:30 Uhr in Maiern/Ridnaun Sonntag, 15.09.02, 9:30 Uhr bis
Montag, 16.09.02, ca. 16.00 Uhr
UT
ÜT
Auffahrt mit Bus durch das Lazzachertal bis auf Höhe 2100. Wanderung entlang der Erztransportanlagen über die 2.700 m hohe Schneebergscharte nach St. Martin am Schneeberg. Übernachtung im Schutzhaus/ Abstieg zum Karlstollen (2.30 m) Rückkehr ins Lazzachertal durch 6 km Stollen – teils zu Fuß, teils mit der Grubenbahn. Näheres auch unter: www.bergbaumuseum.it/ridnaun/schneeberg.html Einen größeren Bergrucksack, feste Schuhe, Kälteschutz. Die Ausrüstung für die UT-Verlauf wird ggf. vom Museum gestellt (Stiefel, Helm, Stirnlampe, Jacke) und muss beim Start in den Rucksack verpackt werden
2 Zweitages-Exkursion zur Lagerstätte Schneeberg mit Übernachtung auf der Schneeberg-Hütte (2355 m) Beginn Samstag,
21.09.02 früh, 8:30-9:00 Uhr in Maiern/Ridnaun
Rückkehr:
22.09.02 Mittag/wahlweise Nachmittag, ca. 13:00 Uhr bzw. 17:00 Uhr
UT
ÜT
Auffahrt mit Bus durch das Lazzachertal bis auf Höhe 2100. Wanderung entlang der Erztransportanlagen über die 2.700 m hohe Schneebergscharte nach St. Martin am Schneeberg. Übernachtung im Schutzhaus/ Abstieg zum Karlstollen (2.30 m) Rückkehr ins Lazzachertal durch 6 km Stollen – teils zu Fuß, teils mit der Grubenbahn. Näheres auch unter: www.bergbaumuseum.it/ridnaun/schneeberg.html Einen größeren Bergrucksack, feste Schuhe, Kälteschutz. Die Ausrüstung für die UT-Verlauf wird ggf. vom Museum gestellt (Stiefel, Helm, Stirnlampe, Jacke) und muss beim Start in den Rucksack verpackt werden
 
3 Kupferbergwerk Prettau mit Museum Steinhaus (ganztägig) Montag, 16. 09.02 UT
ÜT
Anfahrt durch Fahrgemeinschaft zum Schaubergwerk Prettau im Ahrntal. Einfahrt mit Grubenbahn und Rundgang. Nach dem Mittagessen Besuch des Bergbau-Museums „Kornkasten“ in Steinhaus  
3a Erlebnistour Schneeberg 9:00 - 17:00 Uhr Sonntag, 22.09.02
Start etwa um 7.30 Uhr
Rückkehr gegen 18.00 Uhr
UT
ÜT
Eintägige Erlebnistour durch die weitläufigen Bergbauanlagen des Schneeberges. Programm ähnlich Wie Exkursion 1, aber 1-tägig!  
 
4 Aufbereitungsanlage Maiern, Museum, Knappenkapelle St. Magdalena Dienstag, 17.09.02 ÜT Führung durch das Bergbaumuseum Bereich Maiern, Stollenrundgang mit historischen Inszenierungen, Besichtigung der Aufbereitungsanlage, Wanderung zur Knappenkapelle St. Magdalena  
5 BB-Revier Pflersch (I), Wanderung auf markierten Wegen im Bereich Ladurns bis 2200 m ggf. unter Benützung des Sessellifts (ist selbst zu bezahlen!) Dienstag, 17.09.02 UT
ÜT
Routenverlauf noch nicht exakt bestimmt. Führung erfolgt durch Prof. Frizzo, einem profunden Kenner der Lagerstätte Schneeberg  
6 Sterzing - Stadtrundgang Dienstag, 17.09.02 ÜT ehemalige Berggerichtsstadt Sterzing - Stadtrundgang unter bergbaulichem Aspekt  
7 BB-Revier Pfundererberg (I), ca. 1500 Meter-Stollenwanderung (Kaltwasser-Lorenzistollen, Rotlahn). Auf 7 Teilnehmer beschränkt Dienstag, 17.09.02 UT
ÜT
Stollenwanderung durch den ältesten urkundlich erwähnten Bergbau Südtirols. Wegen der Enge der Stollen nur auf wenige Teilnehmer beschränkt. Die Exkursion wird aber mehrmals angeboten!  
 
8 BB-Revier Pfundererberg (II) ca. 1500 Meter-Stollenwanderung (Kaltwasser-Lorenzistollen, Rotlahn). Auf 7 Teilnehmer beschränkt Mittwoch, 18.09.02 UT
ÜT
Stollenwanderung durch den ältesten urkundlich erwähnten Bergbau Südtirols. Wegen der Enge der Stollen nur auf wenige Teilnehmer beschränkt. Die Exkursion wird aber mehrmals angeboten!  
9 Besichtigung des Marmorabbaus OMYA ober Mareit Mittwoch, 18.09.02
14.00 – 18.00 Uhr
UT
ÜT
Gewinnungsbetrieb für verschiedener Verputzstoffe und Spezialgranulate. Führung durch firmeneigene Fachkräfte  
10 BB-Revier Pflersch (II), Wanderung auf markierten Wegen im Bereich Ladurns bis 2200 m ggf. unter Benützung des Sessellifts (ist selbst zu bezahlen!) Mittwoch, 18.09.02 UT
ÜT
Routenverlauf noch nicht exakt bestimmt. Führung erfolgt durch Prof. Frizzo, einem profunden Kenner der Lagerstätte Schneeberg  
11 Besuch der Gilfenklamm bei Stange-Ridnaun, Schloss Wolfsthurn in Mareit, Knappenkapelle St. Magdalena Mittwoch, 18.09.02 ÜT Interessante Erosionserscheinung am Ausgang des Ratschinger Tales. Der Weg führt über eine Promenade durch die Schlucht. Am Rückweg Besuch des Fischerei- und Jagdmuseums Schloß Mareit und Besuch der Knappenkapelle St. Magdalena  
 
12 Pfundererberg (III): BB-Revier Pfundererberg ca. 1500 Meter-Stollenwanderung (Kaltwasser-Lorenzistollen, Rotlahn). Auf 7 Teilnehmer beschränkt Donnerstag, 19.09.02 UT
ÜT
Stollenwanderung durch den ältesten urkundlich erwähnten Bergbau Südtirols. Wegen der Enge der Stollen nur auf wenige Teilnehmer beschränkt. Die Exkursion wird aber mehrmals angeboten!  
13 BB-Revier Pflersch (III), Wanderung auf markierten Wegen im Bereich Ladurns bis 2200 m ggf. unter Benützung des Sessellifts (ist selbst zu bezahlen!) Donnerstag, 19.09.02 UT
ÜT
Routenverlauf noch nicht exakt bestimmt. Führung erfolgt durch Prof. Frizzo, einem profunden Kenner der Lagerstätte Schneeberg  
14 Sterzing - Stadtrundgang Donnerstag, 19.09.02 ÜT ehemalige Berggerichtsstadt Sterzing - Stadtrundgang unter bergbaulichem Aspekt  
15 halbtägige Schneeberg-Exkursion (Außenanlagen im Lazzachertal, Bremsberge, Erzkästen, Poschhausstollen) Donnerstag, 19.09.02 UT
ÜT
Verkürzte Exkursion zu den Bergbauanlagen auf der Ridnauner Seite des Reviers Schneeberg. Auffahrt durch das Lazzacher Tal mit Bussen bis auf Höhe 2000. Besichtigung verschiedener Erztransportanlagen – vom Saumweg über die Bremsberge bis zur Materialseilbahn – Befahrung des3,5 km langen Poschhausstollens mit der Grubenbahn – UT-Exkursion durch versch. Abbaugruben von Sohle 2000 bis event. Sohle 2075 sowie durch den letzten Abschnitt des alten Karlstollens. Rückfahrt durch den Poschhausstollens. Rückkehr nach Maiern mit Bus oder zu Fuß entlang der Bremsberge und Pferdebahnen. Näheres Siehe auch unter: www.bergbaumuseum.it/ridnaun/schneeberg.html Wird evtl. als Ergänzung zu Exkursion 4 empfohlen!  
 
16 halbtägige Schneeberg-Exkursion (Außenanlagen im Lazzachertal, Bremsberge, Erzkästen, Poschhausstollen) Freitag, 20.09.02 UT
ÜT
Verkürzte Exkursion zu den Bergbauanlagen auf der Ridnauner Seite des Reviers Schneeberg. Auffahrt durch das Lazzacher Tal mit Bussen bis auf Höhe 2000. Besichtigung verschiedener Erztransportanlagen – vom Saumweg über die Bremsberge bis zur Materialseilbahn – Befahrung des3,5 km langen Poschhausstollens mit der Grubenbahn – UT-Exkursion durch versch. Abbaugruben von Sohle 2000 bis event. Sohle 2075 sowie durch den letzten Abschnitt des alten Karlstollens. Rückfahrt durch den Poschhausstollens. Rückkehr nach Maiern mit Bus oder zu Fuß entlang der Bremsberge und Pferdebahnen. Näheres Siehe auch unter: www.bergbaumuseum.it/ridnaun/schneeberg.html
Wird evtl. als Ergänzung zu Exkursion 4 empfohlen!
 
17 BB-Revier Pfundererberg - Wanderung vom Sambergerhof über Rotlahn, St. Anna, am Lorenz-Stollen vorbei zur Straße Freitag, 20.09.02 ÜT Übertage-Exkursion durch ein geschichtsträchtiges Bergbaugebiet von Fundgrube über eine Reihe von Stolleneingängen, die Bergmannskapelle St. Anna bis ins Thinnebachtal  
18 Besuch der Gilfenklamm bei Stange-Ridnaun, Schloss Wolfsthurn in Mareit, Knappenkapelle St. Magdalena Freitag, 20.09.02 ÜT Interessante Erosionserscheinung am Ausgang des Ratschinger Tales. Sehr beeindruckende, wildromantische, enge Schlucht, durch die in Form von Steigen und mehreren Brücken ein Weg angelegt wurde. Am Rückweg Besuch des Fischerei- und Jagdmuseums Schloss Wolfsthurn und der Knappenkapelle St. Magdalena  
 
19 Kupfer-Bergwerk Prettau mit Museum Steinhaus (ganztägig) Samstag, 21.09.02 UT
ÜT
Anfahrt durch Fahrgemeinschaft zum Schaubergwerk Prettau im Ahrntal. Einfahrt mit Grubenbahn und Rundgang. Nach dem Mittagessen Besuch des Bergbau-Museums „Kornkasten“ in Steinhaus  
20 Pfundererberg (IV) BB-Revier Pfundererberg (II) ca. 1500 Meter-Stollenwanderung (Kaltwasser-Lorenz-Stollen, Rotlahn). Auf 7 Teilnehmer beschränkt Samstag, 21.09.02 UT
ÜT
Stollenwanderung durch den ältesten urkundlich erwähnten Bergbau Südtirols. Wegen der Enge der Stollen nur auf wenige Teilnehmer beschränkt. Die Exkursion wird aber mehrmals angeboten!  
21 Schneebergexkursion (Außenanlagen, Poschhausstollen) Samstag, 21.09.02
Start etwa um 7.30 Uhr
Rückkehr gegen 18.00 Uhr
UT
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Eintägige Erlebnistour durch die weitläufigen Bergbauanlagen des Schneeberges. Programm ähnlich Wie Exkursion 1, aber 1-tägig!  

Workshop 1998 in St. Andreasberg / Harz (D)

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Workshop 1999 in Bramberg / Oberpinzgau (A)

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